Während Tina und Heike einen friedlichen KAL namens “Peace” stricken, bin ich gestern zu einem Wettstricken herausgefordert worden. Nix mit Peace und so, sondern knallhart !

Ihr seht hier demnächst den Wettkampf von Frau C aus B am R mit der grünen Wolle auf den Nadeln gegen Frau S aus B an der S mit der weinroten Version.

Erinnert ihr euch noch an die Anfänge des “Tine-Wittler-Gedächtnistops” ? Naja, jedenfalls war ich nicht die Einzige, die ein Problem mit der Weite des Dornröschentops hatte. Auch dieses Top wurde erheblich zu weit und wird geribbelt. (Wer seine Strickstücke beizeiten misst oder die Maschenprobe richtig oder überhaupt berechnet, ist halt klar im Vorteil, aber das wissen wir ja.)

Aber wir werfen die Flinte nicht ins Korn oder die Stricknadeln in selbiges, sondern schlagen flugs das Teil nochmal an.

Im Moment sehe ich mich etwas im Vorteil, denn ich ich habe das Ribbeln seit dem vergangen Wochenende hinter mit. Meine Kontrahentin wird erst heute ribbeln. Und so ist mein Zwischenstand: Runde 108:

Aber gewonnen habe ich längst noch nicht, denn zugegebenermaßen schwächele ich stets bei der endgültigen Fertigstellung der Teile und ich hasse es, die Fäden zu verstechen,  zu Nähen und zu Häkeln, das steht ja zum Schluss noch an. Auch hat die Herausforderin stets früher Feierabend und sogar bald Urlaub. Ich muss mich also ranhalten.

Ich sag’ mal so: Heika ist schuld. Hätte sie nicht den Buttercup gestrickt, hätte ich nicht – da es in Berlin keinen Wolle-Rödel gibt – einen Hilferuf nebst Bestellung nach Bonn aufgeben müssen, zu der dann noch dies und das dazukam, da ja sowieso eine Paket gepackt werden musste ….

Naja, jedenfalls ist heute ein großes Wollepaket hier angekommen, es musste sich ja auch lohnen. Neben Rödelwolle für 2 Buttercups gab es noch dicke kratzige Schafwolle für einen Pullover oder eine Jacke, Sockenbaumwolle für diverse Sneakers, und viele Überraschungen, u.a. “speichelfeste” Regia-Sockenwolle aus Merino, Delta-Wolle von Lang, selbstgefärbte Wolle und kleine Baumwollknäuel.

Ich habe mich riesig gefreut und kurzzeitig überlegt, ab jetzt nur noch Wolle und Anleitungen zu sammeln. Das macht nämlich auch Spaß (zumal die Tunika immernoch nicht fertig ist). Aber nein, hier wird zukünftig auch noch gestrickt, versprochen.

Zuerst ein Gruppenbild:

dann die Sockenbaumwolle:

dann die selbstgefärbten:

dann die Relax von Rödel:

und dann die kratzige Jackenwolle:

und zuletzt die speichelfeste Regia-Sockenwolle aus Merino:

Vielleicht denken die bei Regia, dass man sich die Socken immer mit den Zähnen auszieht. Keine Ahnung, wie die auf “speichelfest” kommen und was daran ein besonderes Qualitätsmerkmal sein soll, ich finde es nur lustig, aber vielleicht maile ich den Hersteller mal so aus Spaß an.

Noch vergessen hatte ich die Delta Wolle von Lang:

Und – ich sage es ja immer wieder: Ich brauch’  ja gar keine Wolle mehr und mit Wollekauf ist vorläufig Schluss, na klar.

Gmpf !!!!

Blöd ist, wenn man ohne Maßband in den Urlaub fährt, keine Maschenprobe macht und nicht mal weiß, ob die verwendete Stricknadel 80 cm oder 1 m lang ist. Fest steht aber, dass ich recht fest stricke, normalerweise, meist, sonst immer.

Jedenfalls entpuppt sich die bereits recht weit vorangeschrittene  und eigentlich als Größe 42/44 gestrickte Tunika als “Tine-Wittler-Gedächtnistop” – nochmal gmpf.

Das Teil ist 80 cm breit und noch dehnbar, was im Umfang mindestens 1,60 m macht. Jetzt wird es geribbelt und der nächste Versuch gestartet.

Nur zur Info, der Wäscheständer ist 60 cm breit.

Auch ich bin ein Herdentier, und habe die  Sommertunika von Frau Drachenwolle bereits in mehreren Blogs bewundert. Kurz vor dem Urlaub habe ich dann mein Strickpaket bestellt und im Urlaub schon ein paar Maschen angestrickt.

Der Kontakt und der Service von Frau Schelling ist toll, ich habe mich erst kurz vor dem Urlaub zum Kauf entschlossen, sie hat schnell noch meine Wunschfarbe gefärbt und die Strickpackung losgeschickt, und das, obwohl ich mich farbmäßig kurzerhand auch noch umentschlossen hatte.

Nun sind fast 100 Gramm Wolle verstrickt und das Lochmuster ist zur Hälfte geschafft. Mit der dünnen Wolle und den 2,5er Nadeln geht es nicht so schnell voran, aber das Muster ist einprägsam und so stricke ich jetzt immer ein paar Reihen, das wird schon.

Obwohl in der Anleitung vieles erklärt ist, ist diese aus meiner Sicht dringend verbesserungswürdig. Es fehlt ein Chart für das Muster. Innerhalb des Lochmusters soll man – um die A-Form zu erreichen – an den Seiten abnehmen. Auch hier wäre ein Hilfschart für die Abnahmen unbedingt angeraten. Außerdem empfiehlt es sich, das Teil in Runden zu stricken und nicht in Teilen. So kann man jede zweite Runde glatt rechts stricken und erspart sich die linken Rückreihen und natürlich das Zusammennähen.

Diese Socken werden wohl das Einzige bleiben, was ich im Juli gestrickt habe. Es war einfach zu heiß.

Gestrickt aus Lana-Grossa Meilenweit, Sockenwolle mit Soja, Größe 38, für mich und sie bringen 62 Gramm auf die Waage.

Jetzt, nach meinem Urlaub funktioniert das Hochladen von Bildern bei WordPress nicht mehr. Gmpf.
Dabei habe ich ein paar schöne Urlaubsbilder und auch etwas gestrickt. Naja, nun hoffe ich mal, dass der Provider helfen kann und vertage die Blogeinträge, bis alles wieder funktioniert.

Das ist meine erste, vollständig mit der Maschine gestrickte Socke. Ein Test, um das Ab- und Zunehmen an Ferse und Spitze zu üben und die Arbeitsschritte zu verstehen. Und gar nicht mal schlecht geworden, wie ich finde. Die Wolle stammt aus einem aufgeribbelten Probestück und war gar nicht glatt, aber das macht der Maschine nichts aus.

Ich habe zum Üben eine kleine Kindergröße gewählt, der Fuß misst 11,5 cm. Das Prinzip habe ich jetzt verstanden und es hat alles geklappt. Da bin ich wieder einen Schritt weiter, schön.

besteht jetzt aus folgenden Maschinen:

1. Pfaff Passap Duomatik 80 mit Lochkartenautomatik, Deko und Umhängeschlitten U 100 E

2. Brother KH 868 Feinstricker mit Lochkartenautomatik und evtl. Doppelbettergänzung

3. Brother KX 395 – Grob- und Feinstricker

Und für mich zur Erinnerung:

Infos über die Maschinentypen gibt es hier.

KH 868

200 Nadeln, Nadelabstand 4,5 mm, Musterrapport 24 Maschen

Dieses Zubehör können Sie verwenden:

Doppelbettergänzung:
KR 830, KR 850
Elektrik-Schlitten (KG):
KG 89 (II), KG 93, KG 95
Einbett-Farbwechsler:
KHC 820
Doppelbett-Farbwechsler:
KRC 840, KRC 900, KRC 1100-M
Intarsienschlitten:
KA 8210
Umhängeschlitten:
KA 8300
PPD:
nicht verwendbar
Abkettler:
KA 8310
Formstricker:
KL 116

KX 395

110 oder 200 Nadeln, Nadelabstand 4,5 oder 9 mm, Einbettgerät mit Plastiknadelbett

Dieses Zubehör können Sie verwenden:

Doppelbettergänzung:
nicht verfügbar
Elektrik-Schlitten (KG):
nicht verfügbar
Einbett-Farbwechsler:
nicht verfügbar
Doppelbett-Farbwechsler:
nicht verfügbar
Intarsienschlitten:
integriert
PPD:
nicht verfügbar
Abkettler:
nicht verfügbar
Formstricker:
KL 116 mit extra Halterung

Da wollte “Mann” heute auf den Trödelmarkt und suchte den an der Grünbergallee aus. Dort sah ich die Frau, bei der ich vor einiger Zeit einen Wollewickler gekauft habe und deren Schwester mir dann ihren Maschinenpark zeigte und die Passap verkaufte, wieder. Natürlich bin ich höflich und spreche die Frau an: “Hallo und so, Sie sind doch …. und von Ihrer Schwester hatte ich die Strickmaschine gekauft …., wie geht’s denn so…. . Darauf erwiderte sie, dass sie umzieht in eine kleinere Wohnung und dass sie einen Grobstricker abzugeben hat. (Ich hyperventilierte) und sagte: “Naja, ein Grobstricker würde mich schon interessieren, den hätte ich irgendwie im Hinterkopf, ich müsste da mal drüber nachdenken” und zog mit ihrer Visitenkarte weiter.

Wir halten fürs Protokoll mal fest:

  • Nicht ich wollte auf den Flohmarkt sondern Miezingers Herrchen.
  • Nicht ich habe ausgesucht, auf welchen Flohmarkt es geht, sondern Miezingers Herrchen.
  • Ich habe mich gelangweilt, war froh, als ich die Frau erkannte und wollte nur “Guten Tag” sagen, sonst nichts.
  • Ich habe nicht von Strickmaschinen angefangen, sondern sie hat mir gleich den Grobi angeboten.
  • Ich habe überlegt, bin dann sogar noch eine Runde gelaufen (um dann gleich für morgen einen Besichtigungstermin zu machen).

Hui, wenn alles gut geht, habe ich morgen einen Grobstricker von Brother. Und da ich ja seit dem Workshop in Bredbeck weiß, dass man neben der Passap mindestens noch eine Einbettmaschine und einen Grobstricker haben muss darf, finde ich das jetzt auch sehr okay und meinen Maschinenpark auch nicht übertrieben groß, oder ?

Ich werde berichten.

Seitdem denke ich jedenfalls nur noch an Unmengen von dicken Pullovern und Jacken. Ich meine, man könnte sogar mit Garn, welches als 4-fach und 6-fach-Wolle in den gleichen Farben angeboten wird, auf beiden Maschinen einen Pullover stricken, Vorder- und Rücktenteil und die Ärmel auf dem Grobi, den Rollkragen aus dünnerer gleichfarbiger Wolle, rechts/links oder patentgestrickt, dann mit dem Matratzenstich zusammengenäht oder vielleicht mit einem Linker …… man könnte ……… man könnte ……… hui (Luftholen !)

Mir fallen nur Gründe ein, die für die Maschine sprechen:

  • Ich kann dann auch dickere Wolle verarbeiten, bin nicht auf Wolle bis maximal 4-fach-Sockenwolle beschränkt,
  • so eine Einbettmaschine passt locker unters Bett,
  • eine Brother Maschine habe ich ja schon, da ist das Prinzip bestimmt ähnlich und ich muss mich nicht umgewöhnen,
  • ich trage gern Jacken und Pullover auch aus dickerer Wolle,
  • der Preis ist okay und noch verhandelbar.

Diese Socken habe ich sind aus der Strickmaschinenversuchswolle gestrickt. Die Wolle war von mehreren Strick- und Ribbelversuchen schon etwas in Mitleidenschaft gezogen. Also habe ich mich entschlossen, schnell ein Paar Socken daraus zu stricken – Hybridsocken, denn Bündchen und Schaft sind mit der Maschine gestrickt, Fersenwand und Fuß mit der Hand.

Am Freitag Nachmittag habe ich die Bündchen und die Schäfte auf der Maschine gestrickt, abends die Fersenwände mit der Hand und am Samstag die Fußteile ebenfalls mit der Hand.

Das Bündchen ist 26 Reihen = Runden lang, der Schaft 150 Reihen = 75 Runden. Der Schaft ist sehr komfortabel lang, ich glaube ich werde den jetzt immer so stricken.

Die Socken wiegen 76 Gramm, sind aus einem Rest der Admiral Ombré von Schoppel in der Farbe Banana Joe, Größe 38 für mich.

Ich habe den Fuß mit Nadel Nr. 2 weitergestrickt, hier ein Vergleich der Maschen.

Maschinenstrick : handgestrickt

Das Bündchen habe ich bereits mit dem Matratzenstich zusammengenäht, auch das war für mich eine Premiere, es wurde noch nicht sooo perfekt, aber zumindest weiß ich jetzt, wie das geht.

Der nächste Schritt auf der Strickmaschine wird das Stricken einer Ferse, dafür werde ich einfach ein Bündchen mit einem kleinen Schaft vorbereiten und dann die Ferse üben, wenn es was wird, werden es halt Sneakers.

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