Für den Großneffen habe ich ein paar Hosen genäht. Nach dem Schnitt von Nähfrosch – Babyhose RAS – entstanden zuerst drei Hosen in Gr. 62. Das warem meine ersten Babyhosen. Die sahen von innen noch nicht so toll aus, und hatten auch von außen qualitätstechnisch Luft nach oben ;o) Ich hatte die Bündchen noch mit elastischen Stichen der normalen Nähmaschine und zwei Nähten an den Body genäht.

Die Nichte fand sie dennoch toll, allerdings waren sie ein wenig zu lang. Also neuer Versuch, gleich Größe, nur die Beine 3 cm kürzer. Und diesmal habe ich alles mit der Overlockmaschine genäht, das sieht nun auch von innen toll aus.

Für den Winter habe ich noch Sweatstoff mit Kindermotiven bestellt, da gibt es nochmal dickere Hosen. Nähe macht Spaß und man ist so schön schnell fertig.

Diese Wolle (Sisu) habe ich auch im Dänemarkurlaub gekauft, in einem kleine Wolleladen im Nachbarort, der leider Ausverkauf hatte. Die Anleitung ist von Sandnes und ich stricke mit dem Originalgarn.

Die Jacke ist noch nicht ganz fertig, einige Details der Füchse (Augen, Füße) müssen noch aufgestickt werden. Und auch die Knöpfe sind nur draufgelegt.

Ich habe die kleinste Größe gestrickt, aber die war für ein Alter von 2 Jahren. Also mal schauen, wann die Jacke wem passt.

Unseren Urlaub im September verbrachten wir wieder einmal in Dänemark, diesmal nicht auf Bornholm sondern im Mutterland ;o), in Vejlby. Das ist in der Nähe von Lemvig/Thyboron /Vrist, direkt am Meer, also dort, wohin wir am liebsten fahren.

Unser Haus stand direkt auf den Dünen, die Aussicht und die umlaufende Terrasse waren toll. Allerdings ist man den Naturgewalten wesentlich mehr ausgesetzt, als zwischen den Dünen. Bei heftigen Seewind rüttelte es allerdings an allen Seiten des Hauses und der Wind blies fast bis ins Bett.

Wir hatten einige sehr schöne Tage dabei, man konnte auf der Terrasse sitzen und am Meer spazierengehen. Und wir hatten ein paar regnerische und windige Tage, aber das gehört ja so zu Dänemark.

Natürlich habe ich Wolle gekauft. Zuallererst gab es in Ringköbing zwei riesige Käuel Kauni-Lace. Ich werde aber wohl keine Tücher stricken sondern Pullover.

 


Kauni Lace


Kauni Lace

 

Dann waren wir wieder in der Henrichsens Uldspinderis Fabriksudsalg in Skive, Midtjylland. Diesmal habe ich mich ein Garn in DK Stärke entschieden und ein einfädiges Dochtgarn.

Und zum Geburtstag gab es dann noch einen Strickanleitung samt Wolle, ausgesucht in einem tollen Laden in der Nähe von Sondervig/Kloster/Ringköbing.

Also alles in allem ein toller Urlaub mit reichlich Beute. Viele dänische Produkte und vor allem den Fisch vermisse ich jetzt schon.

In ravelry bin ich über ein Projekt gestolpert, bei dem Wollmeise Lace mit Leinengarn gemeinsam verstrickt wurde. Das wollte ich auch mal probieren. Die Garnmischung hat den Vorteil, dass man mit einem Lace für einen Pullover auskommt und noch dazu ein Projekt in DK-Stärke suchen kann. Das wiederum heißt, dickere Nadeln und schnelle Fertigstellung.

Bei mir wurde es Lotta. (ravelry-Link)

Gestrickt habe ich aus Wollmeise Lace in der Farbe Delphin und litauischem Leinen von Lityarn in Mittelblau. Die beiden Farben passen noch nicht einmal so 100%ig zusammen, sehen aber zusammen verstrickt richtig toll aus. Das Leinen verleiht dem Pulli einen leichten Glanz und der Griff ist super.

Und – nebenbei bemerkt – die Anleitung ist auch toll und – wie ich meine – ein klein wenig unterschätzt. Ich stricke selten so richtig nach einer Anleitung. Meist ist ja doch das Eine oder andere abzuändern, aber hier musste ich das nicht. Die Anleitung passte gut zum Garn und entsprach auch vom Schnitt her meinen Wünschen. Lediglich die Bündchen habe ich anders gestaltet.

Der Garnverbrauch lag jeweils bei ca. 250 Gramm.

Ich stricke die Garnmischung auf jeden Fall noch einmal, bzw. werde ich auch weitere Versuche mit einem Faden Wollmeise Lace und einem Faden anderes Garn machen.

Kaum zu glauben, aber irgendwann gingen mir im Urlaub dann die Projekte aus. Also habe ich Wolle gekauft und einen Kinderpulli gestrickt.

Den Laurits-Pullover wollte ich schon seit einer ganzen Weile stricken, ich hatte sogar schon einmal angestrickt, doch das der erste Versuch mit normaler Sockenwolle wurde viel zu klein. Also habe ich 6fach-Sockenwolle gekauft und losgestrickt. Der Pulli wurde nach 2 Tagen noch im Urlaub fertig, und da wir in Bayern waren, fiel die Wahl auf Trachtenknöpfe.

Der Pulli gefällt mir richtig gut, ich denke, ich werde die Anleitung bestimmt noch einmal stricken.

Anleitung: Laurits

Wolle: 6fach-Sockenwolle Schöller + Stahl Zimba Medium

Hier lagen die angefangenen Teile nicht so lange, aber sie warteten seit Mai auf Fertigstellung. Gestrickt sind die Teile mit der Maschine immer recht schnell, das Zusammennähen und die endgültige Fertigstellung dauert im Verhältnis dazu eben recht lange.

Vorlage, also eher Inspiration war hier das Modell Eckstein von Claudia Eisenkolb und zwar in dieser Version.

Ich habe klassische Ärmel mit Armkugel gewählt, die überschnittenen Ärmel im Original gefielen mir nicht. Zudem habe ich eine leichte A-Linie eingebaut, damit der Pullover nicht so kastig erscheint.Die Musterteile hat der Elektroschlitten KG 93 gestrickt, die Ärmel und die glatten Teile sind ebenfalls maschinengestrickt, auf meiner Brother KH 891.

Wolle: Wollmeise Twin Farbe Jultomte

Im August 2013 als schnelles Strickmaschinenprojekt begonnen, lag das Teil ganz lange unfertig in der Ecke.

Es sollte ursprünglich ein Pullover werden, doch die Ärmel stimmten weder von der Farbe noch von der Maschenweite, so dass ich diese recht schnell geribbelt habe. Für einen Neuanfang hätte die Wolle nicht gereicht.

Ich habe die Tüte dann in diesem Jahr einfach mal mit in den Urlaub genommen und nur noch Bündchen mit der Hand an die bereits zusammengenähten Teile gestrickt. Ich habe kurz gehadert, ob dunkle Bündchen nicht doch besser wären, aber es war einfach nicht genug dunkle Wolle da, also Augen zu und durch. Im Gesamtbild bin ich mit den hellen Bündchen sehr zufrieden und Pullunder habe ich ja recht gern und so ist Teil fertig, nach fast 4 Jahren, und hat mich im Urlaub bereits gut gewärmt.

Wolle: Wollmeise Pure in den Farben Mont Blanc und Resi, gestrickt mit der Strickmaschine  KH 868

Ich habe ein paar kleine Hasen gehäkelt und gestrickt:
Nr. 1 aus Baumwolle für den Enkelsohn, ein Miffihase. Die Anleitung musste man für heutige Zeiten recht aufwändig anfordern und bekam sie irgendwann per Mail, aber ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt.

Hier ist die Quelle, einige Anleitungen sind neben holländisch auch in englisch verfügbar.

Der Strickhase ist über ravelry erhältlich. Man braucht nur etwas über 20 Gramm Sockenwolle, eigentlich genau den Rest, der beim Sockenstricken übrig bleibt. Farbe und Musterung sind fast egal, jeder Hase sieht nett aus. Natürlich bekommt Hasi noch aufgestickte Augen und der Mund fehlt auch noch.

Beide Hasen sind schnell gemacht, sie werden mit Füllwatte ausgestopft. Für den Häkelhasen benötigt man noch Sicherheitsaugen.

… oder schöner Stricken.

Seit einiger Zeit geistert ja die Werbung für diesen Reihenzählerring durch ravelry. Reihenzähler gibt es ja viele, aber war von dem Ring sofort überzeugt, so dass ich mir einen in den USA bestellt habe. D.h. zwischen Entschluss und Bestellung lagen doch ein paar Wochen so dass die Farbe meiner Wahl (Regenbogen) ausverkauft war. Egal, letztlich bin mit dem schwarzen sehr zufrieden.

Für mich strickt es sich mit dem Ring super. Ich kann den Counterring betätigen ohne abzusetzen, d.h. ich bleibe im Strickfluss und das Garn verbleibt auf dem fadenführenden Finger. Das geht mit anderen Reihenzählern vielleicht auch, ich habe noch so einen kleinen mit Digitalanzeige, der auf den Daumen kommt, aber der ist recht klobig und der Sitz auf dem Daumen gefällt mir nicht so gut..
Der Counterring ist wie ein Ring, der stört schonmal nicht, wenn man ihn auf dem Finger hat. Ich habe z.B. gestern den ganzen Tag den Ring nicht abgenommen und auch alles andere mit dem Ring erledigt, ich finde den Ring auch recht chic ;o)
Und viele andere Reihenzähler, z.B. der grüne oder der rote von Clover sind mir zu umständlich, dass ich ehrlich gesagt immer mit Bleistift und Papier, d.h. einer Strichliste gearbeitet habe oder die Reihen auf der Vorlage abgestrichen habe.
Mit dem Counterring habe ich außerdem noch die Ärmel einer Babyjacke mit Abnahmen gestrickt und gerade ist ein Tuch in Reihen in Arbeit. Auch da finde ich das Stricken vor allem flüssig und unkompliziert. Heute habe ich den Ring sogar an der Strickmaschine benutzt, es waren Abnahmen zu fertigen, 5x jede Reihe und dann 5x jede zweite Reihe, ein klarer Fall für den Ring. Früher hätte ich eine Strichliste geführt.

Für mich ist der Ring am praktikabelsten, aber wie das immer so ist, letztlich muss das jeder für sich herrausfinden.

 

Hier stricke ich mit Ring ein Ärmelbündchen:

Tags:

Nach einer Anleitung, eigentlich für Legwarmer, entstanden diese Stulpen. Ich habe diese bei ravelry mit genau der gleichen Wolle gesehen und war schockverliebt. Also habe ich den KG-Schlitten angeworfen und die Stulpen nachgestrickt:

Der Elektroschlitten schummelt immer bei den Reihenzahlen, ab und zu verstellt sich die Anzeige für den 10er-Schritt mit, wenn nur eine gestrickt wird, aber ich habe es anhand des Farbverlaufes gemerkt und korrigieren können.

Die Wolle ist aus dem Opal Abo September 2016, udn ging als Fresh & Juicy Cremige Beere Farbe 9362 in Serie

Die Stulpen wiegen 68 Gramm

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