Westen und Pullunder

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Während Tina und Heike einen friedlichen KAL namens „Peace“ stricken, bin ich gestern zu einem Wettstricken herausgefordert worden. Nix mit Peace und so, sondern knallhart !

Ihr seht hier demnächst den Wettkampf von Frau C aus B am R mit der grünen Wolle auf den Nadeln gegen Frau S aus B an der S mit der weinroten Version.

Erinnert ihr euch noch an die Anfänge des „Tine-Wittler-Gedächtnistops“ ? Naja, jedenfalls war ich nicht die Einzige, die ein Problem mit der Weite des Dornröschentops hatte. Auch dieses Top wurde erheblich zu weit und wird geribbelt. (Wer seine Strickstücke beizeiten misst oder die Maschenprobe richtig oder überhaupt berechnet, ist halt klar im Vorteil, aber das wissen wir ja.)

Aber wir werfen die Flinte nicht ins Korn oder die Stricknadeln in selbiges, sondern schlagen flugs das Teil nochmal an.

Im Moment sehe ich mich etwas im Vorteil, denn ich ich habe das Ribbeln seit dem vergangen Wochenende hinter mit. Meine Kontrahentin wird erst heute ribbeln. Und so ist mein Zwischenstand: Runde 108:

Aber gewonnen habe ich längst noch nicht, denn zugegebenermaßen schwächele ich stets bei der endgültigen Fertigstellung der Teile und ich hasse es, die Fäden zu verstechen,  zu Nähen und zu Häkeln, das steht ja zum Schluss noch an. Auch hat die Herausforderin stets früher Feierabend und sogar bald Urlaub. Ich muss mich also ranhalten.

Auch ich bin ein Herdentier, und habe die  Sommertunika von Frau Drachenwolle bereits in mehreren Blogs bewundert. Kurz vor dem Urlaub habe ich dann mein Strickpaket bestellt und im Urlaub schon ein paar Maschen angestrickt.

Der Kontakt und der Service von Frau Schelling ist toll, ich habe mich erst kurz vor dem Urlaub zum Kauf entschlossen, sie hat schnell noch meine Wunschfarbe gefärbt und die Strickpackung losgeschickt, und das, obwohl ich mich farbmäßig kurzerhand auch noch umentschlossen hatte.

Nun sind fast 100 Gramm Wolle verstrickt und das Lochmuster ist zur Hälfte geschafft. Mit der dünnen Wolle und den 2,5er Nadeln geht es nicht so schnell voran, aber das Muster ist einprägsam und so stricke ich jetzt immer ein paar Reihen, das wird schon.

Obwohl in der Anleitung vieles erklärt ist, ist diese aus meiner Sicht dringend verbesserungswürdig. Es fehlt ein Chart für das Muster. Innerhalb des Lochmusters soll man – um die A-Form zu erreichen – an den Seiten abnehmen. Auch hier wäre ein Hilfschart für die Abnahmen unbedingt angeraten. Außerdem empfiehlt es sich, das Teil in Runden zu stricken und nicht in Teilen. So kann man jede zweite Runde glatt rechts stricken und erspart sich die linken Rückreihen und natürlich das Zusammennähen.

Fertig gestrickt und bei diesem Wetter natürlich unfotografierbar – die Schwiegermutterweste. Jetzt müssen noch die Knopflöcher versäubert, Knöpfe dran und die Fäden verstochen werden. Aber sonst und insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Ich finde es sehr schwierig, eine andere als die eigene Konfektionsgröße stricken zu müssen. Man kann nicht messen und probieren sondern muss sich auf die Maße eines Schnittes oder wie hier die Maße einer anderen Weste verlassen.

Ich hoffe nun, dass das Teil auch gut passt und gefällt. Der Geburtstag ist erst im Mai, das Feedback kann also noch dauern.

Mehrfach geribbelt da sich das Vorderteil mit den Abnahmen einfach nicht nach meinen Berechnungen richten wollte. Nun bin ich jedoch zufrieden und hoffe, die restlichen Maschen der Weste machen keinen Ärger mehr.

braune Weste bei trübem Wetter

das Wabenmuster im Detail

Das ist der Anfang einer Strickarbeit, die ich schon eine Weile vor mir her schiebe. Meine Schwiegermutter wird im Mai 75 Jahre alt und wünscht sich eine selbstgestrickte braune Weste. Das ist gar nicht so einfach, ich finde es recht schwierig, für jemand anderen etwas zu stricken. Die Größe ist schwer einzuschätzen und einfach mal probieren ist ja auch nicht. Also habe ich einfach eine Weste in ihrer Größe gekauft und stricke diese nun ab. Ich hoffe, es klappt alles so, wie ich mir das vorgestellt habe. Verstrickt sind bisher 200 Gramm Mega Stoppino von Lana Grossa, die Wolle hatte ich noch im Stash. Noch ein paar Reihen und dann beginnt auch schon der Armausschnitt. Jedenfalls geht es mit der dicken Wolle gut voran.

Der Stockport ist ja schon lange fertig, aber bislang waren die Ärmel und die Passe nicht ein-/ bzw. angenäht. Das macht normalerweise meine Mutter, doch diese hatte sich beim Heckenschneiden so in den fürs Nähen relavanten Finger geschnitten, dass ich ein paar Wochen warten musste. Aber jetzt ist er fertig. Lediglich ein Faden hängt noch. Der wurde – um das Umkrempeln der Passe zu verhindern – am Halsausschnitt eingezogen und muss nach der ersten Wäsche noch gekürzt und befestigt werden. Und sonst warte ich dann mal auf kaltes Wetter, denn anziehen möchte ich den Pulli ja auch mal.

Stockport fertig

Ich vermelde:

  • Kürbissocken: gestrickt bis zum Garnende, warten auf Wollenachschub
  • Stockport: fertig gestrickt und geheftet
  • Blätterjacke: Korpus fertig, ein Ärmel gestrickt bis unterhalb der Armkugel

Kürbissocken

An diesen Socken faszinieren mich die Farben, besonders das leuchtende, sonnige Gelb ist toll. Der Schaft ist noch ein bisschen kurz, ich hoffe auf Wollenachschub.

Stockport-geheftet

Beim Stockport habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Das Problem waren die Ärmel. Bislang hatte ich noch nie eine Armkugel gestrickt. Da ich für den Stockport Wolle mit anderer Lauflänge verwendet habe, konnte mir die Anleitung in diesem Fall überhaupt nicht helfen. Ich erinnerte mich aber – zum Glück – an die Anleitung von Tina „von der Kunst, einen passenden Pullover zu stricken“. Diese Anleitung  hatte ich im Urlaub nicht dabei, konnte mich aber an die Ärmelgestaltung erinnern: 1/3 jede zweite Reihe zwei Maschen zusammenstricken, 1/3 jede Reihe zwei Maschen zusammenstricken und 1/3 der Maschen bleibt übrig. Das habe ich versucht, vorher noch an jeder Seite des Ärmels 4 Maschen abgenommen – und: es wurden tatsächlich Ärmel die ich bereits provisorisch eingeheftet hatte. Klasse ! Was mir beim Stockport aber noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Passe. Der obere Rand, der aus 3 kraus rechts gestrickten Maschen besteht, krempelt sich immer nach innen. Ich weiß  noch nicht, wie ich das löse, deshalb ist alles noch nicht richtig festgenäht, sondern nur geheftet.

Blätterjacke mit Ärmel

Die Blätterjacke hat auch ihre Form bekommen, die Schulternähte habe ich geschlossen bzw. zusammengestrickt. Die Ärmel sind begonnen, allerdings habe ich hier für die beabsichtigte Armkugel zu wenig Reihen für die Anzahl der abzunehmenden Maschen. Ich habe mit Hin- und Rückreihen 52 Reihen zu stricken, das ist die Reihenhöhe des Armloches, muss aber auf jeder Seite, nachdem ich schon je 5 Maschen gleich abnehme, noch 17 Maschen abnehmen. Wie stricke ich die Armkugel ? Die 1/3, 1/3 und 1/3-Methode geht nicht, beim Rechnen komme ich darauf, dass ich in manchen Reihen gleich 2 Maschen abnehmen müsste. Da muss ich nochmal drüber nachdenken.

So, der Rohling des „Stockport“ ist fertig. Allerdings ist es mir ein Rätsel, wie hier noch die Passe – der eigentliche Hingucker – dran passen soll. Die Passe wäre nach Originalgarn 16 Maschen breit, bei meinem Garn gar 18. Das wäre etwa so breit, wie die sich verkreuzenden Zöpfe auf dem Vorder- und Rückteil.

Nun habe ich also ein Problem:

  • Stricke ich die Passe trotzdem und gehe ich davon aus, dass sich die Träger weit genug über die Schultern legen, dass es doch irgendwie passt ?
  • Werden dadurch aber nicht die Armlöcher kleiner, da diese sich ja seitlich hochziehen würden ?
  • Stricke ich einfach nur Ärmel und wähle eine andere Ausschnittlösung ? Wenn ja, Welche ?
  • Oder gar keine Ärmel ?

Gmpf !

Vorschläge sind willkommen !

Stockport-Pulli-Fortschritt

Richtig Kopfzerbrechen hat mir die deutsche Anleitung des Rowan-Heftes bereitet. Die Mustercharts waren anfangs unverständlich und unüblich, dann habe ich das kapiert. Die verbale Anleitung zu den Ärmelausschnitten und den vorderen und hinteren Ausschnitt war auch recht verwirrend, da wurde von Reihen, Runden, was auch immer gesprochen, plötzlich von Zentimetern. Wenn man das alles umrechnen muss, ist es nicht gerade einfach. Hier würde ich mir mehr Transparenz wünschen, oder aber einen Schnitt, aus dem man sämtliche Maße entnehmen kann.

Der „Stockport“ aus dem neuen Rowan-Magazin ist schon ordentlich gewachsen. Das Körperteil ist bald fertig, da fehlt nur noch das eigentliche Muster, das Verkreuzen der Zöpfe miteinander. Dann fehlen natürlich noch die Passe und die Ärmel. Allerdings ist die Anleitung recht kryptisch und die Reihenzahl bzw. die Maße sind nicht richtig beschrieben. Ich muss erstmal schauen, ob das Körperteil zu lang oder zu kurz oder gerade richtig wird. Auf jeden Fall macht das Stricken richtig Spaß.

rowanpullover

Die Wolle ist im Original dunkelgrau.

aber wie – verdammt – gestalte ich jetzt das Rückenteil oben. Ich hab gerade gar keine Idee – Strickblockade – gmpf !!

Pullunder mitZopfrand

Pullunder mit Zopfrand

Zopfrand am Ausschnitt  vorn – gut und schön. Und hinten ? Was mache ich mit dem Mittelzopf ? Nur einen Häkelrand, einen ganz kleinen ? Oder die Vorderzöpfe weiterstricken und hinten irgendwie annähen (mit Betonung auf irgendwie und annähen !) Ach menno !

Hat jemand eine Idee ? Das wäre wirklich toll.

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