sonstiges

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Gerade das Wollmeisenupdate beobachtet und nichts gekauft. Die schöneren Farben waren 100%  Merino, Twin-Qualität gab es wenig und manche Farben waren lediglich verbal beschrieben, also ohne Bild. Nö, das muss ich nicht haben.

Vorgestern Weste für Schwiegermutter angestrickt. Vorher Weste gekauft um Größe und Schnitt “abstricken” zu können und ein Notgeschenk für den Fall des Nichtgelingens zu haben.

Krankenkasse gewechselt, denn Zusatzgebühren bei allen anderen Dingen, die man eh schon bezahlen muss, sehe ich nicht ein. Die neue Kasse bietet außerdem viele kostenloste Gesundheitskurse in Berlin Prenzlauer Berg an.

Blogs gelesen und ich frage mich grad – so interessant es für einen selbst ist, zu rekapitulieren, welche Filme man gesehen, welche Bücher man gelesen hat – ob irgendjemand der Leser die Unmengen an Freitagsfüller, Drei am Donnerstag, 100 Filme, 100 Bücher, Inside 7 und all die  anderen Stöckchen in den Blogs wirklich LIEST ?

Sorgten die vergangenen MONATE für eisig kaltes Frostwetter, tauen hier in Berlin derzeit die Eisberge. Das Wasser sammelt sich auf den Fußwegen und Straßen zu einer Seenlandschaft, vermischt sich mit Streugut, dem  Schmutz der vergangenen Monate und natürlich sind auch die Reste der Silvesterknaller unter den Schnee-und Eisschichten zu finden. Man kommt trockenen Fußes nirgendwo hin und so schreit dieses Wetter nahzu nach einer Aufrüstung der Ausrüstung: Gummistiefel.

Angesichts der Investitionen der vergangenen Monate (Skiunterwäsche, Strumpfhosen, Heizunterbett) und der anstehenden (Gummistiefel) rufe ich jetzt mal ganz laut nach einem Zuschuss aus dem Konjunkturpaket.

Häkelblüten

In Erwartung des Frühlings habe ich ein paar Blüten gehäkelt. Die Anleitung habe ich  hier gefunden. Und – ich kann nicht wirklich häkeln, habe keine Ahnung, welche der Anleitungen ich verwendet habe. Ich kenne gerade mal feste Maschen und Luftmaschen. Halbe, ganze und doppelte Stäbchen vermag ich nicht zu unterscheiden, auch kenne ich keine Kettmaschen, aber es hat ja irgendwie geklappt.

Die Fäden müssen natürlich noch verstochen werden. Die Blüten dienen als Tischdeko für einen Geburtstag. Ich habe das Catania-Baumwollgarn verwendet.

Jetzt kann es dann mal bitte Frühling werden !

Mich hatte es erwischt und in den vergangenen 10 Tagen war mir nicht so richtig nach Bloggen, Blogs lesen, Mails beantworten. Tut  mir leid, aber es ging einfach nicht.

Der Blutdruck war sehr niedrig, das Herz pochte wie verrückt und mir war einfach nur schwindlig. Selbst das Aufstehen und Bewegen in der Wohnung war eine Anstrengung. Ans Stricken war leider auch nicht zu denken, jedenfalls nicht an Muster oder komplizierte Sachen, die gleichmäßige Maschen und Aufmerksamkeit erforderten.

Jetzt ist aber wieder alles okay, bis auf ausstehende Untersuchungen beim Kardiologen, aber das wird schon.

Es schneit !

Bilder erspare ich euch, denn diese Nachricht löst in diesen Winter ja allenfalls ein müdes Lächeln, Gähnen und den Wunsch, sich nochmal im Bett umzudrehen aus. Jedenfalls geht mir dieser Winter mächtig auf die Nerven. Normalerweise freut man sich, wenn es schneit, denn in Berlin passiert das ja nicht gerade oft. Ein paar kalte Tage sind auch in Ordnung und mal zur Arbeit schlittern geht auch, ABER das geht jetzt seit Dezember so.

Und der Winter hat mich zur Anschaffung einiger überlebenswichtiger Dinge gedrängt: Strumpfhosen, Skiunterwäsche und sogar ein Wärmeunterbett zogen bei mir ein, ebenso die Erkenntnis, dass Heizdecken ein völlig unberechtigt schlechtes Image haben. Man denkt an Rentner und Kaffeefahrten. Aber – das Teil ist wirklich toll, es gibt mehrere Heizstufen, man kann die automatische Abschaltung nach ein paar Stunden (auch mehrstufig)  aktivieren und man kann sie sogar waschen.  Das Bett ist nach wenigen Minuten Vorheizzeit abends immer schön warm, man kuschelt sich ein und schläft entspannt, ohne erst stundenlang zu bibbern und warm zu werden. Und die selbstgestrickten Socken – bei mir sonst eher Bett- und Sofasocken – durften mit in die weite Welt. Weiteren Anschaffungen  – und mir fallen da noch Angoraunterwäsche und Spikes für die Schuhe ein – hebe ich mir für die nächste Kälteperiode auf, man muss ja schließlich steigerungsfähig bleiben.

Heute hat es die Berliner Stadtreinigung immerhin geschafft, die Bushaltestelle,von welcher aus ich meinen morgendlichen Arbeitsweg antrete, freizuräumen. Ein 30 cm hohes, festgetretenes und spiegelglattes Plateau, was jeden Morgen das  Einsteigen in den Bus zum Abenteuer machte, wurde nun weggehackt. Besser spät als nie. Und auch sonst haben sich die Hauseigentümer nicht gerade mit rechtzeitiger und ausreichender Schneeräumung hervorgetan. Alle 20 m, wenn ein neues Haus beginnt, ist der Fußweg anders geräumt, gestreut oder naturbelassen.

Ich habe jetzt wirklich Lust auf Schneeglöckchen, Krokusse, Sonne und Vogelgesang am Morgen.

Kind 2 studiert, “auf Lehramt” hätte man früher gesagt. Aber früher war ja auch alles einfach. Heutzutage wird man Bachelor und Master, of Art (oder science), versteht sich.  Kind 2 gehört zu den Ersten, die die neuen Studiengänge ausprobieren durften. Mittlerweile hat er den Bachelor-Abschluss in der Tasche. Nun gut, mit diesem kann man nichts anfangen, er ist weder in der Industrie noch im Lehrerberuf speziell akzeptiert. Also musste man sich um einen der raren Masterstudienplätze bewerben. Auch das hat Kind 2 geschafft und steht kurz vor dem Abschluss als Master of Art.  Cool, werdet ihr sagen, aber dem ist nicht ganz so.

Selbstverständlich werden fertig studierte Lehrer (um es einmal salopp zu sagen) nicht sofort auf die Schülerscharen losgelassen. Gleiches gilt ja auch für Anwälte und Ärzte z.B. An den Masterabschluss sollte sich ein Referendariat anschließen. Da kann man in den Beruf hineinschnuppern, kann sich ausprobieren, man unterrichtet, muss aber nichts allein entscheiden, Lehrer an der langen Leine sozusagen mit den Vorzügen eines Beamtenverhältnisses auf Zeit und einer privaten Krankenversicherung.

Allerdings passt die Zeitschiene überhaupt nicht, nicht im geringsten. Kind 2 schreibt nämlich schon an der Masterarbeit, im Sommer ist das Studium beendet. Bewerbungszeitraum für das Refendariat ist erst September/Oktober diesen Jahres und ab dann garantiert das Land Berlin, innerhalb von maximal 30 Monaten (das sind 2 1/2 Jahre)  einen Referendariatsplatz zur Verfügung zu stellen. Und was macht man inzwischen, werdet ihr fragen. Und genau das ist der Knackpunkt, denn innerhalb der Wartezeit auf den Referendariatsplatz darf man keiner sozialversicherungspflichten Beschäftigung nachgehen, sonst verfällt die Wartezeit und 30 Monate Wartezeit beginnen neu zu zählen.

Den Sinn dieser Regelung verstehe ich nicht. Bestünde denn die Gefahr, dass jemand eine Auspackerkarriere bei Kaufland der Beendigung der akademischen Laufbahn vorzieht und wäre die Gefahr damit in den Sand gesetzter Steuergelder so groß ?

Schert sich da wirklich jemand um die Steuergelder ? Das kann ich mir nicht vorstellen, denn immerhin kann man in der Wartezeit Hartz IV beziehen und muss versuchen, sich um jegliche Arbeitsangebote zu drücken, der Steuerzahler müsste für den Lebensunterhalt und die Krankenversicherung aufkommen und sogar den Auszug aus der elterlichen Wohnung bezahlen. Der Vorteil von Hartz IV: Man gilt bei der Bewerbung als Härtefall, so, als ob man ein Kind oder einen pflegebedürftigen Verwandten hätte oder selbst behindert wäre.

Kind 2 überlegt alternativ eine Doktorarbeit zu schreiben. Sich mit einem Thema intensiv zu beschäftigen, zu Lesen und zu Forschen kann dauern, vielleicht sogar 30 Monate. Vorteil wäre eine fortdauernde Immatrikulation an der Universität, eine billige Krankenversicherung und das Semesterticket sowie die Möglichkeit, als Student weiterhin einer Beschäftigung irgendwo als Aushilfe nachgehen zu können. Das Risiko dieser Alternative ist lediglich, dass der Referendariatsplatz zu früh zur Verfügung gestellt wird, aber damit ist wohl im Land Berlin eher nicht zu rechnen.

Leute, man, das ist Deuschland ?!

sind in Planung und in Arbeit, eines ist geheim und derzeit nur auf ravelry zu sehen.

Schneemann

werden wohl so schnell keine Freunde mehr in diesem Jahr.

Meine Reise führte mich am vergangenen Mittwoch nach Bonn, mit dem ICE. Nach Bonn, werden Sie sagen “fein, da kann man ja durchfahren und ist ratz fatz da”. “So ähnlich”, werde ich antworten. Besagter ICE verkehrt nämlich normalerweise auf einer Strecke bei Bielefeld, auf welcher kurz zuvor ein Güterzug alles weggemäht hatte, also Schienen, Signale, Oberleitungsmasten. Die musste nun ersetzt werden und der ICE hatte schon bei Ankunft in Berlin (12:11 Uhr) über 3 Stunden Verspätung. Ich konnte am Hauptbahnhof die Einfahrt des ICE sehen, abschließend sollte er noch zum Ostbahnhof, dem Endbahnhof fahren und dann ins Ausbesserungswerk Rummelsburg zur Durchsicht. Letzteres ließ man dann wohl weg, aber das kennen wir ja von der Berliner S-Bahn. Also fuhr mein Zug mit einer Verspätung von 40 Minuten los, ungereinigt und ungeprüft. Während der Fahrt stellt sich raus, dass auch auf der Ausweichstrecke oberhalb von Bielefeld über Münster und Osnabrück ein Zug liegengeblieben war, also wählte man eine neue Ausweichstrecke unterhalb von Bielefeld über Altenbeken. Der dortige Bahnhof war verschneit und unberührt, keine Spuren im Schnee. Dem geschätzen ICE-Publikum legte man ans Herz, nicht von den zwei jeweils ersten und letzten Wagen des Zuges aussteigen zu wollen, da war nämlich kein Bahnsteig mehr.  Ich hoffe für die mutigen Fahrgäste, die den Sprung auf den Altenbekener Bahnsteig schafften, dass diese in absehbarer Zeit ihre Reise fortsetzen konnten. Der ICE selbst hatte unterwegs 170 Minuten Verspätung und kam dann mit immerhin noch 140 Minuten Verspätung in Bonn an, eine Reise von 14 Uhr bis 22 Uhr lag hinter mir.

ABER das war noch nichts im Vergleich zur Rückfahrt am gestrigen Sonntag:

Schlau gemacht im Internet erfuhr ich rechtzeitig, dass der ab Bonn gebuchte ICE ausfallen sollte. Einige Minuten vorher fuhr jedoch ein IC, für den ich schnell noch eine Platzkarte orderte. Am Bahnhof Bonn angekommen, wurde darauf verwiesen, dass der ICE ab Köln fahren würde, man mit dem IC vorfahren könne. Der Zugführer des IC erklärte jedoch, dass ein liegengebliebener Zug auf der Strecke nach Köln alles verzögern würde und er nun über die Güterzuggleise fahren müsste, was eine Verspätung von über 20 Minuten nach sich ziehen würde. Der Zug in Köln wäre aber noch zu schaffen. Beide Züge hatten in Köln bereits ordentlich Verspätung. Also wechselte ich in Köln den Zug in der Hoffnung, schneller als der  IC in Berlin zu sein und hatte meinen Sitzplatz. Kurz nach der Abfahrt erfuhr ich, dass der ICE nicht nach Berlin fahren würde sondern nur nach Hamm. Bei dem Wetter (Kälte?) könne man den Zug nicht mit dem anderen Halbzug aus Dortmund zusammenkoppeln, deshalb würde der eine Zug zwischen Köln und Hamm pendeln und man müsste in Hamm umsteigen. In den anderen Halbzug aus Dortmund, der bereits voll war, versteht sich. Beide Züge hielten in Hamm seitenverkehrt, so dass die Passagiere der ersten Klasse vom Bahnsteigende zum Anfang laufen mussten, die Passagiere der zweiten Klasse rannten in entgegengesetzter Richtung den Bahnsteig entlang. Der Zug aus Dortmund war voll besetzt, in der ersten Klasse fanden sich noch einige Plätze. In der zweiten Klasse gab es Tumult, schließlich hatte jeder ursprünglich einen Platz gebucht, natürlich auch die an den weiteren Bahnhöfen einsteigenden Fahrgäste. Die Zugbegleiter verschanzten sich und rieten den Fahrgästen ohne Sitzplatz per Durchsage wieder auszusteigen und in den folgenden IC (in dem saß ich ja schon von Bonn nach Köln) zu steigen. Dieser hätte ebenso wie der ICE selbst gerade über 60 Minuten Verspätung und würde kurz nach dem ICE in Berlin eintreffen. Die Verspätung bei Ankunft in Berlin betrug ca. 90 Minuten.

Die Rückfahrt hätte, sofern die Bahn gleich ab Bonn die Benutzung des IC empfohlen hätte, entspannt ablaufen können. Die Informationen jedoch waren alles andere als optimal. Ich verstehe auch nicht, weshalb bei Frost die ICE-Halbzüge nicht gekoppelt werden können bzw. weshalb ab Dortmund kein Vollzug zur Verfügung stand oder der ICE ab Köln nicht als Halbzug nach Berlin hätte fahren können. Da sind eine Menge unverständliche Entscheidungen getroffen worden und auf die Belange der Fahrgäste wurde keine Rücksicht genommen.

Großer Journalismus, den Frau Daniela Fackelmann in der Berliner Zeitung vom 2./3. Januar 2009, Seite 19 (Printausgabe)  da ablieferte. Zeigt dies euren Töchterinnen, Mütterinnen, Omainnen, Großmütterinnen, Brautinnen, Nichtinnen und Tantinnen ….

BerlinerZeitung 2-3-Jan2009-2

hier die ganze Nachricht:

BerlinerZeitung 2-3-Jan2009

Ich bin ja eigentlich schon eher ein Weihnachtsmuffel. Ich habe keine Lust auf Einkaufsstress vor Weihnachten, darum schenken wir uns nichts, sondern kaufen uns innerhalb des Jahres die Dinge, die wir brauchen oder die uns erfreuen. Weihnachtsdeko wird recht spät und auch recht spartanisch aufgestellt. Und wenn draußen die Sonne lacht, habe ich auch keine Lust auf Weihnachtslieder, Weihnachtsmarkt etc.

Ich bin auch nicht der Koch- und Backprofi. Jedes Gericht, was länger als 15 Minuten dauert, ist bei mir verschenkte Zeit. Es hat keine Chance, auf den Speiseplan zu kommen. Lange Vorbereitungen, wir z.B. bei Kohlrouladen, gibt es hier nicht. Ebensowenig werden aufwändige Torten und Kuchen hergestellt. Nur alles was sich auf die Formel “Zusammenrühren-Kochen/Backen-Fertig” bringen lässt findet Einlass in die heimische Küche. Davon abgesehen, esse ich natürlich die anderen Sachen ganz gern, aber der Aufwand, nee, nicht bei mir.

Allerdings gibt es Ausnahmen, bzw. gab es die gestern:

Quarkstollen

Quarkstollen detail

Einmal im Leben bisher (mit Anfang 20) habe ich einen Stollen gebacken. Bis gestern. Gestern musste das einfach sein, es überkam mich (bei Männern würde man das triebgesteuert nennen). Und da habe ich weder Kosten noch Mühe noch Aufwand noch Zeit gescheut und einen Stollen gebacken. Okay, es ist ein Quarkstollen, der hat auch etwas von “Zusammenrühren-Backen-Fertig”, aber er besteht im Gegensatz zu manchem Essen oder Kuchen doch aus mindestens 5x soviel Zutaten. Und das will schon etwas heißen, bei mir, ich bin stolz.

Ach ja, und zwei Sorten Kokosmakronen habe ich auch noch gebacken.

Muss ich mir jetzt Sorgen machen ? Ich hoffe, es war ein Anfall, der vorüber geht.

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