Mützen, Handschuhe und Stulpen

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Die Mütze ist noch im Januar fertig geworden und wärmt seitdem gut meine Ohren und den Kopf. Sie wiegt 110 Gramm, Wolle Wollmeise, Ruby Thursday und  ich liebe sie:

Den Anschlag der Anleitung mit Luftmaschenkette usw. habe ich nicht verstanden, ich habe diesen Anschlag gewählt und das bestimmt nicht das letzte Mal. Allerdings ist die Mütze eher etwas für Brettstricker, es sei denn, man verwendet deutlich dünnere Wolle. In der Länge habe ich 4,5 Mustersätze gestrickt, statt der angegebenen 5.

Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

In diesem Monat habe ich so viel gestrickt, wie lange nicht, und es geht weiter, sehr selbst:

Nuvem Nr. II ist fertig und gewaschen und trocknet so vor sich hin:

Die Mütze “Voleur” ist angeschlagen:

Im Original ein viel dunkleres Rot, aber meine Kamera hat es ja nicht so mit den Wollmeisenfarben.

Und Sohn Nr. 1 wünschte sich noch 2-3 Paar Socken in “eindeutigen Jungsfarben”. Nicht dass er zu Hause die Mädchensocken seiner Freundin anziehen würde. Nein, ich habe Schuld. Ich habe der Freundin aus dem Rest von 6fach Socken des Sohnes auch ein Paar Socken gestrickt, sogar mit dem gleichen Muster. Sowas aber auch. Naja, damit sich Sohn Nr. 1 nicht in die Socken Gr. 36 zwängen muss, bekommt er hier ein eigenes neues Paar, für Jungs:

Regia Winter-Color, Verbrauch 71 Gramm bei Größe 40

Gestern beim Stricktreffen ist die Twisted-Rib-Mütze Nr. 1 gleich zu Wally in die Spendentüte gewandert; das war gutes Timing.

Twisted-Rib-Mütze Nr. 2 – jetzt mit nach innen umgeschlagenen doppeltem Bündchen und 4 Maschen mehr – ist nun auch fertig und passt mir gut.

Und dann sind diese Baby-Booties noch fertig geworden:

Die wollte ich schon lange mal stricken, einfach weil sie süß sind.

Größe 0-3 Monate, also sehr winzig, Verbrauch 29 Gramm Gründl Maremma

Viel gibt es nicht zu sagen, außer dass der Dummie ein Magermodel ist und einen viel zu kleinen Kopf hat und ich aus diesem Grunde die Mütze nochmal mit 4 Maschen mehr stricken werde, damit sie dann auch auf meine Rübe passt.

Mütze Nr. 1 geht dann wohl als Spende an einen Basar.

Wolle: Tosca-Light, Verbrauch: 28 Gramm, Muster freestyle à la Twisted-Rib-Neckwarmer

waren übrigens meine wolligen Weihnachtsgeschenke.

Da wir uns in der Familie traditionsgemäß zu Weihnachten nichts schenken, war ich sozusagen auf “Fremdgeschenke” angewiesen; naja kurz vor Weihnachten hatte ich mich ja auch noch selbst beschenkt; das ist schon gut so.

Vielen lieben Dank, Nani, ich habe mich riesig gefreut und konnte kaum erwarten, das Paket auszupacken.

Bei der Mütze bin ich fasziniert, auf wie viele verschiedene Arten man die aufsetzen kann. Vor dem Spiegel habe ich schon alles mögliche probiert; ich denke am besten steht mir die Variante “alles nach hinten”.

Ich wünsche euch allen einen schönen Silvesterabend und ein frohes und gesundes Neues Jahr.

Silke

Ich wollte ein Paar einfache Handstulpen auf der Maschine stricken und hatte als Maß ja verschiedene Sockengrößen. Die ersten Versuche waren zu groß und weit und der Daumen zu eng, doch dann klappte es:

Aus einem Opal-Sockenwollerest wurden diese Handstulpen mit Daumen, sie wiegen gerade mal 43 Gramm. Der Abschluss ist mit der Hand gestrickt und italienisch abgekettet.

Die Zunahmen habe ich nicht am äußeren Rand des Daumens sondern immer an der gleichen Stelle ausgeführt, so dass ein normaler Zwickel entsteht. Bei der ersten Zunahme wurde eine Masche nach links gehängt und der Maschenbogen der zweiten Masche auf die freie Nadel, bei der zweiten Zunahme wurden dann zwei Maschen rübergehängt, dann der Maschenbogen; dann 3 Maschen und so weiter, bis der Daumen aus insgesamt 18 Maschen bestand, dann wurden diese Maschen stillgelegt und einfach nach Abnahme zweier Maschen weiter rund gestrickt. Hätte ich gewusst, dass im Forum gerade Fingerhandschuhe gestrickt werden, hätte ich diese Anleitung auch mit in den Urlaub genommen und ausprobiert.

Urlaub im November ist ja nicht so lukrativ. Es ist lange dunkel, regnerisch, kalt, grau und ungemütlich – außer

  • man macht das  Beste daraus und wählt eine Ferienwohnung mit genügend Platz für die Strickmaschine aus
  • und lässt sich (und riesenhaftes Gepäck) von Kind 1.0 mit dem großen Auto direkt hinbringen.

Also, der Urlaub war trotzdem schön, ich hatte genug Zeit, vieles mit der Maschine auszuprobieren. Leider klappte das Stricken mit Lochkarten nicht so richtig, aber dazu werde ich noch das Forum befragen.

Gestrickt habe ich insgesamt:

  • Maschinensocken M 21 – M 30
  • Handstulpen
  • einen Hausschuh aus Filzwolle (Nr. 2 fehlt noch)
  • und der Lacy-Baktus ist fertig geworden.

Probiert habe ich das Stricken von Mustern mit und ohne Umhängeschlitten und das Stricken mit Lochkarten.

Und Wolle habe ich natürlich auch gekauft, zumal im Kaufhaus im Nachbarort ausgerechnet jetzt die Regia-Sockenwolle reduziert angeboten wurde. Da kann man ja nicht anders.

Das ist der Sockenwollenachschub.

Bilder vom Gestrickten gibt es später, ich muss mich erstmal von der tatsächlichen Wollemenge erholen (ca. 2 kg hätte ich geschätzt, tatsächlich sind es 3,4 kg).

Diese Handschuhe lagen in den Tiefen des Strickkorbes. Natürlich sollten sie fertig werden, denn sie passen perfekt zur Winterjacke des Hausherrn und der nächste Winter kommt bestimmt. Es sind die Handschuhe Nr. 9 aus dem Buch von Charlene Schurch “Mostly Mittens”

Also habe ich sie an diesem Wochenende fertig gemacht. Sie wiegen 125 Gramm und sind aus meiner Standard-Pulloverwolle gestrickt.

Die Mütze ist fertig,  nun wird ja auch das Wetter besser ;o)

Sie wurde aus  Regia 2-fädig zusammen mit einem Zauberball “Flussbett” verstrickt und wiegt insgesamt 69 Gramm.

Die Mütze ist schön warm und weich und passt dem Empfänger gut.

Als Tipp für alle, die die Version mit 140 Maschen stricken sei hier gesagt, dass man auf jeden Fall mehr Abnahmen als 4 pro Reihe einbauen sollte, sonst wird die Mütze zipfelig. Ich habe im letzten Drittel der Abnahmerunden zwischen den betonten Abnahmen jeweils noch eine Abnahme eingebaut, also 8 Maschen pro Runde reduziert.

Passend zu dem im Februar bereits verschenkten Schal

aus Zauberballwolle “Flussbett” sollte aus dem Rest der Wolle noch eine Mütze entstehen.Die ursprünglich bereits fast fertig gestellte Mütze entpuppte sich als Kindermütze und hat bereits im Februar einen anderen Abnehmer gefunden.

Nun der zweite Versuch einer Mütze. Lange lag das Restknäuel im Strickkorb. Gestern habe ich mit der Mütze begonnen und damit sie schön warm wird und Wollstärke und Maschenanzahl einigermaßen hinkommen,  habe ich einen Regia Beilauffaden in grün mit gestrickt.

Jetzt ist das Beilaufgarn alle – gmpf – und das gute Stück muss wieder warten – aber ich bin schon bei den Abnahmen, die baldige Fertigstellung ist also recht wahrscheinlich.

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