Jacken und Pullover

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Kaum zu glauben, aber irgendwann gingen mir im Urlaub dann die Projekte aus. Also habe ich Wolle gekauft und einen Kinderpulli gestrickt.

Den Laurits-Pullover wollte ich schon seit einer ganzen Weile stricken, ich hatte sogar schon einmal angestrickt, doch das der erste Versuch mit normaler Sockenwolle wurde viel zu klein. Also habe ich 6fach-Sockenwolle gekauft und losgestrickt. Der Pulli wurde nach 2 Tagen noch im Urlaub fertig, und da wir in Bayern waren, fiel die Wahl auf Trachtenknöpfe.

Der Pulli gefällt mir richtig gut, ich denke, ich werde die Anleitung bestimmt noch einmal stricken.

Anleitung: Laurits

Wolle: 6fach-Sockenwolle Schöller + Stahl Zimba Medium

Hier lagen die angefangenen Teile nicht so lange, aber sie warteten seit Mai auf Fertigstellung. Gestrickt sind die Teile mit der Maschine immer recht schnell, das Zusammennähen und die endgültige Fertigstellung dauert im Verhältnis dazu eben recht lange.

Vorlage, also eher Inspiration war hier das Modell Eckstein von Claudia Eisenkolb und zwar in dieser Version.

Ich habe klassische Ärmel mit Armkugel gewählt, die überschnittenen Ärmel im Original gefielen mir nicht. Zudem habe ich eine leichte A-Linie eingebaut, damit der Pullover nicht so kastig erscheint.Die Musterteile hat der Elektroschlitten KG 93 gestrickt, die Ärmel und die glatten Teile sind ebenfalls maschinengestrickt, auf meiner Brother KH 891.

Wolle: Wollmeise Twin Farbe Jultomte

Im August 2013 als schnelles Strickmaschinenprojekt begonnen, lag das Teil ganz lange unfertig in der Ecke.

Es sollte ursprünglich ein Pullover werden, doch die Ärmel stimmten weder von der Farbe noch von der Maschenweite, so dass ich diese recht schnell geribbelt habe. Für einen Neuanfang hätte die Wolle nicht gereicht.

Ich habe die Tüte dann in diesem Jahr einfach mal mit in den Urlaub genommen und nur noch Bündchen mit der Hand an die bereits zusammengenähten Teile gestrickt. Ich habe kurz gehadert, ob dunkle Bündchen nicht doch besser wären, aber es war einfach nicht genug dunkle Wolle da, also Augen zu und durch. Im Gesamtbild bin ich mit den hellen Bündchen sehr zufrieden und Pullunder habe ich ja recht gern und so ist Teil fertig, nach fast 4 Jahren, und hat mich im Urlaub bereits gut gewärmt.

Wolle: Wollmeise Pure in den Farben Mont Blanc und Resi, gestrickt mit der Strickmaschine  KH 868

Der Pulli war ja im Januar schnell auf der Maschine gestrickt, zur Fertigstellung fehlte allerdings die Zeit. Nun ist er fertig und passt super:

Wolle: Wollmeise Pure

selbst ausgerechnete Strickmaschinenanleitung Raglanpullover

gestrickt auf der Passap Duo80, MW 7

 

Das Jäckchen war schnell gestrickt. Ich finde, Wollmeise Oohhm ist eine tolle Babyfarbe, nicht zu babyblau, nicht zu kräftig. Die Knopfauswahl gestaltete sich ein wenig schwierig, aber wie das immer so ist, im Urlaub fanden sich schöne passende Knöpfe:

Anleitung: Sunnyside (ravelry-Link)

Wolle: Wollmeise Twin Farbe Oohhm

 

Aber natürlich stricke ich auch große Sachen, sogar ganz große, nämlich eine Tunika oder einen langen Pullover. D.h. gestrickt war er recht schnell auf der Maschine, das Zusammennähen dauerte ein wenig. Wegen der Bündchenlösungen war ich lange ratlos. Das ursprünglich favorisierte Industriebündchen hätte den den Pulli und vor allem die Ärmel viel zu lang gemacht und die Wolle hätte eh nicht gereicht.  Ein umgenähtes Bündchen mag ich nicht und so habe ich überall zwei runden 2rechts/1 links drangestrickt und abgekettet, eigentlich nur, damit sich das Ganze nicht rollt.

 

Wolle: Wollmeise Twin in Ebenholz und Golden Pear.

Der Pulli gefällt mir richtig gut, so dass ich noch andere Farbkombis  udn eine kürzere Version im Kopf habe.

Derzeit stricke ich am Walk along von Ankestrick (fallmasche). Das heißt ich habe die Anleitung ein wenig entschlackt. Doppelte Bündchen mag ich nicht und auch die kraus rechte Seitenlösung war mir ein wenig zu viel. Also lebt mein Pulli eigentlich nur von der verbreiterten Raglanlinie und der Kontrastfarbe. Aber das gefällt mir gut. Ich bin inzwischen sicher, dass ich lange Ärmel mache und den Farbwechsel übernehme.

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Ich habe am Ausschnitt das erste Mal die verkürzten Reihen mit Doppelmaschen gestrickt. Obwohl es geklappt hat, bin ich mit dem Ergebnis noch nicht so richtig zufrieden. Einige der Stellen sieht man deutlich.  Ich hoffe, dass sich das bei der Wäsche noch gibt.

 

Wolle: Wollmeise Pure Farbe „Versuchskaninchen“ (das Orange) und „Schwefel“
Nadel: 2,75

… das, was ich aus der Anleitung gemacht habe, ist übrigens auch fertig.

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Letztlich habe ich mich für eine Variante mit Knöpfen und Kragen entschieden und die Musterabschnitte mit Perlmuster gearbeitet. An die Jacke der Anleitung erinnert nur noch die Optik ein wenig. Aber so bin ich zufrieden und das ist ja die Hauptsache.
Verstrickt habe ich fast genau 4 Stränge Wollmeise DK in den Farben „Dra die net um“, „Neptun“ und „Mistelzweig“.

Mein Arbeitsplatz ist in einem Altbau, da pfeift und zieht es im Winter durch die alten Holzfenster und die Räume werden bei ungünstiger Windrichtung gar nicht richtig warm. Also muss eine Jacke für’s Büro her, nichts Dolles, sie muss einfach warm und kuschlig sein.

Also habe ich Wolle bestellt und auf dem Grobstricker gestrickt.

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Okay, die Kone sah im Internet nicht so ganz textmarkerfarbig aus wie in natura, aber egal, für’s Büro ist das okay und nicht langweilig, Hauptsache warm.

Ganz besonders stolz bin ich auf die den Halsausschnitt mit dem Kragen.

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Die Knopflochblende wird sich am Kragen fortsetzen, deshalb habe ich in dieser Reihenfolge gestrickt. Die Ärmel sind auch schon fertig. Ich hoffe, während der Weihnachtsfeiertage ist Zeit, die Jacke fertigzustellen.

Ja, ich stricke noch. Und zwar antizyklisch mal einen Sommerpulli. Einerseits wollte ich den schon im Sommer bzw. spätestens im Urlaub gestrickt haben, andererseits wird der mit Dreiviertelärmeln sicher auch ein guter Drüberziehpulli für den Winter.

Ich habe 3 Stränge Wollmeise in der Farbe Granatapfel, eine Hammerfarbe übrigens. Die Stränge werde ich vollständig verstricken, der letzte Strang bestimmt die Ärmellänge. Aber bei dem Pulli kann ich mir von Kurz- bis Langarm auch alles vorstellen.

Die Anleitung hat mich anfangs verwirrt. Man strickt verkürzte Reihen um das Rückenteil ein wenig höher als das Vorderteil zu stricken. Das finde ich sehr löblich, denn ich mag diese RVO-Pullis mit einer Halshöhe überhaupt nicht. Allerdings hat die Designerin hier die Positionen der Maschenmarkierer etwas durcheinander gebracht. Der zuletzt gesetzte Markierer war der Rundenbeginn, also der erste Makierer, stricken sollte man dann aber bis zum dritten Markierer, hmm, hat der letztgesetzte Markierer jetzt Nr. 1 oder Nr. 4 …. Egal, für mich war die Stelle nach dem Halsbündchen demnach der Punkt, von der Anleitung abzuweichen und zu stricken, wie ich denke. Jetzt habe ich nur noch den Chart vor mir und finde das Stricken sehr entspannt. Anleitungen werden eh überbewertet ;o)

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