Das ist der Anfang einer Strickarbeit, die ich schon eine Weile vor mir her schiebe. Meine Schwiegermutter wird im Mai 75 Jahre alt und wünscht sich eine selbstgestrickte braune Weste. Das ist gar nicht so einfach, ich finde es recht schwierig, für jemand anderen etwas zu stricken. Die Größe ist schwer einzuschätzen und einfach mal probieren ist ja auch nicht. Also habe ich einfach eine Weste in ihrer Größe gekauft und stricke diese nun ab. Ich hoffe, es klappt alles so, wie ich mir das vorgestellt habe. Verstrickt sind bisher 200 Gramm Mega Stoppino von Lana Grossa, die Wolle hatte ich noch im Stash. Noch ein paar Reihen und dann beginnt auch schon der Armausschnitt. Jedenfalls geht es mit der dicken Wolle gut voran.
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Aus dem Rest der Hummelwolle entstanden noch ein Paar Socken für meine Mutter – Größe 36/37. Damit wäre die Wolle diesmal wirklich perfekt ausgenutzt:
Opal Regenwald “Hummel”, 57 Gamm, der Fuß hat 60 Maschen und je 2 linke Maschen an der Seite als Dehnungsfuge (Nadel 2), der Schaft hat 64 Maschen (Nadel 2,25) glatt rechts, sie wiegen 57 Gramm
Socken gehen immer, auch wenn es einem nicht so gut geht, die stricken sich fast von selbst. Aber eben nur fast. Denn meine Socken sollten eigentlich Kniestrümpfe werden. Zwei Knäuel á 100 Gramm dienten als Ausgangspunkt, ein Rapport war nicht zu sehen, also fing ich einfach an. Nach einiger Zeit kam doch ein Rapport zum Vorschein und ich fand unterschiedliche Kniestrümpfe doof. Außerdem hatte ich einen Strumpf bereits nach der alten Kniestrumpfregel “wenn du denkst, du bist schon weit genug, fehlen noch 10 cm” gestrickt und so einen zu großen Fuß fabriziert. Also wurde der Plan geändert und 2 Paar Socken gestrickt. Ein Paar ist auf dem Weg nach Bonn, das andere Paar bleibt bei mir. Der Rest reicht noch für Muttersocken in Größe 36/37. Damit wäre die Wolle dann wirklich optimal ausgenutzt.
Die Wolle ist von Opal aus der Regenwaldreihe “Hummel”, Verbrauch für die großen Socken 66 Gramm, für die kleinen 59 Gramm. Gestrickt mit Nadel Nr. 2, 64 Maschen, 3 rechts, eine links, die rechten Maschen jeder zweiten Rippe nach jeweils 8 Runden verkreuzt.
Gestrickt wird hier natürlich auch noch, derzeit die Handschuhe Nr. 9 aus dem Buch von Charlene Schurch “Mostly Mittens”. Insgesamt sind das natürlich erst die zweiten Handschuhe, die ich stricke. Diesmal in Männergröße und farblich passend zur Winterjacke, denn Schatzi braucht ja auch etwas Warmes an den Händen.
Weit bin ich noch nicht gekommen, im Moment habe ich einfach keine Lust, etwas zu stricken und entsprechend langsam geht es hier voran.
Nach Durchsicht meiner bislang selbst gestrickten Handstulpen und der mir kürzlich überlassenen Handschuhe konnte ich drei verschiedene Daumenkonstruktionen ausmachen:

- Daumen seitlich angestrickt (die blauen Stulpen)
- Daumen aus einer Art Knopfloch angestrickt (die grün-weiß-schwarzen Stulpen)
- Daumen mit einer Art Daumenkeil auf der Handflächenseite angestrickt, von der Handrückenseite nicht sichtbar (die rot-weiß-grünen Handschuhe)
Bislang habe ich noch kein Strickanleitungsbuch gefunden, das die unterschiedlichen Konstruktionen erklärt. Jedoch würden mich Herkunft und Tragekomfort dieser verschiedenen Arten, die Daumen zu stricken, schon interessieren. Für Tipps auf ein vorerst deutschsprachiges Anleitungsbuch mit verschiedenen Handschuhkonstruktionen wäre ich dankbar.
Für meine Handschuhe, denke ich, wird die Knopflochvariante ausscheiden. Die Stulpen und Handschuhe mit dem Daumenkeil haben auf jeden Fall eine bessere Passform.
Ich hatte mir ja schon lange vorgenommen, (Faust-)Handschuhe zu stricken. Meine Strickliteratur im Regal ist zwar eindeutig handschuhlastig, allerdings habe ich bislang noch kein einziges Paar nachgearbeitet.


Auch jetzt möchte ich nichts schnöde nachstricken, sondern die verschiedenen Konstruktionsmöglichkeiten des Handschuhes verstehen und abwägen, welches wohl für mich die beste Passform ist. Deshalb habe ich für mein erstes Paar keine teure Wolle gewählt, sondern die übliche Pulloverstandardwolle. Der Schaft ist fertig, 56 Maschen, zwei links in grau, zwei rechts in weiß, 20 Runden. So weit, so gut.
Nur der Vollständigkeit halber, die ersten Socken des Jahres sind fertig.
Gestrickt aus Regia Polar Color 6-fädig, toe-up, Gr. 38, für mich, Verbrauch knapp 100 Gramm


Die Sonne scheint, die Jacke kommt gerade aus der Waschmaschine und ist tatsächlich richtig blau.
Allerdings war es nicht einfach, die tatsächliche Farbe einzufangen:

Ein paar “Farbunebenheiten” sind noch drin, aber die können auch daher rühren, dass die Jacke noch nicht trocken ist. Selbst wenn sie bleiben würden, wäre die Farbgebung Ton in Ton und eben nicht eintönig. Jetzt bin ich zufrieden !












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