gehäkelt

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Einerseits denke ich, ich muss verrückt sein, so eine Decke häkeln zu wollen. Andererseits habe ich eine Menge bunte Reste und ich finde die Decke so wunderschön, dass ich gar nichg aufhören kann, diese kleinen Blümchen zu häkeln und an das Anfangsstück anzupassen, die Farben auszusuchen. Ich bin von den Wollmeisenfarben total fasziniert, sie passen alle irgendwie zusammen und machen gute Laune.

Nun ja, ich habe derzeit ca. 70 Blümchen von ca. 400-500 für eine Decke. Mal schauen, ob ich das wirklich durchhalten kann.

Das Muster Pick a Primrose stammt von Arne & Carlos aus dem Buch Gardenstrikk, ich liebe die Bücher der Beiden und irgendwann stricke ich auf jeden Fall eines der Püppchen aus dem anderen Buch Strikkedukker .

Jedes Jahr im Frühjahr überfällt mich die Häkelpest. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt, vielleicht an den Frühblühern, an der Baumwolle oder daran, dass ich meist Blümchen häkle. Nunja, in diesem Jahr gibt es Wale:

 

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Die Tasche wird doppelfädig gehäkelt, damit sie schon fest und groß wird, sie wiegt über 637 Gramm und man kann gut die Strandsachen darin verstauen oder mehrere angefangene Strickprojekte.

Die Anleitung stammt von hier. Ich habe mich an den einzelnen Teilen des Crochetalongs langgehangelt und so halbwegs ans Muster gehalten. Wer möchte, kann über ravelry die Anleitung hier kaufen. Ich habe „Cotton Fun“ von Gründl verwendet, das Garn war ein Flohmarktfund.

Und weil das Häkeln so schön schnell ging, mache ich aus den Resten Topflappen für meine Mutter und dann häkel ich vielleicht noch eine zweite Tasche für mich, denn die obige habe ich bereits verschenkt.

 

Vom Verlag Gräfe und Unzer (GU) erreichte mich ein kleines Heftchen, „Häkeln“ von Lydia Tresselt. Der Bitte nach einer Vorstellung im Blog komme ich gern nach.

 

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Es gibt ja Menge Häkelbücher und -ratgeber auf dem Markt, daher frage ich mich,

spricht mich dieses Heftchen an, was ist anders, würde ich es kaufen, würde ich etwas nacharbeiten wollen ?

Das Heftchen richtet sich an Häkelanfänger und Wiedereinsteiger. Es beinhaltet Tipps zur Auswahl der Häkelnadel, der Wolle, allgemeine Techniktipps und einfache Projekte zum Nacharbeiten. Dabei ist ein Knäuel Wolle und eine Häkelnadel, mit denen man gleich losarbeiten kann.

Was mir gleich auffiel, dieses Buch ist liebevoll und mit Sachverstand gestaltet. Einige Technikhinweise z.B. zum Zu- und Abnehmen, anhäkeln von Schlaufen und Henkeln und auch zum Anhäkeln von Borten an Stoff sucht man in anderen Büchern vergebens, hier hat die Autorin wirklich an alles gedacht.

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Die Projekte an sich sind einfach gehalten, dennoch sehr vielfältig, die Fotos ansprechend. Mein absolutes Highlight ist ein Quallenmobile, das man natürlich auch bunt gestalten kann.

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Das Heft geht mit der Zeit, mittels einer App des Verlages kann man auf die Projekte und weiterführende Videos zugreifen und sogar die Materialien bei DaWanda bestellen.

Alles in Allem: Ja das Heft spricht mich an, ja ich würde ich das Heft kaufen, und zwar wegen der guten Aufbereitung der Technikhinweise und ja, ich würde Projekte aus dem Heft, z.B. das Quallenmobile nacharbeiten.

Häkeln von Lydia Tresselt
GU Verlag
ISBN 978-3-8338-4233-7
Paperback (Softcover), 64 Seiten

 

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schnell noch ein Gemeinschaftsfoto – ehe es wieder dunkel wird

jetzt kann ich es:

auf die Schnelle, die Fäden hängen noch drinnen und die Kamera kann kein Türkis einfangen.

Mütze Nr. 2, schwarz/türkis jetzt mit umlaufendem Streifen

Häkeln ist ja nicht so meine Stärke und den Unterschied zwischen halben, ganzen, doppelten und was auch immer für Stäbchen kann ich mir einfach nicht merken. Wie gut dann man in Bonn Bescheid wusste, „Umschlag und alles gleich durchziehen“. Alles klar, da konnte mich auch die Farbfläche nicht abschrecken, keine Ahnung, ob man das so macht, aber den pinken Faden wollte ich nicht die ganze Runde mitnehmen.

I proudly present – Boshi Nr. 1 – das schnellste Weihnachtsgeschenk ever

Vielleicht mache ich noch eine Bommel dran, die Wolle ist von Rödel, „Polar“, Merino mit Poly, gehäkelt wird mit einer riesengroßen Häkelnadel Nr. 7, Verbrauch ca. 150 Gramm, mehr gibt es im ravelry-Projekt.

 

wenn das mal fertig ist, werden das ein paar Dekorosen
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ich überlege noch, ob und wie ich einen Stiel und Blütenblätter dranbastele, einfach gehäkelt wird mir zu labberig, also habe ich Pfeiffenreiniger in grün gekauft, den ich wohl verwenden, aber umhäkeln werde. Die Idee und die Anleitung stammt von Erdbeerdiamant.

Neben solch einem Loop, genäht vom Hausherrn:

und diesem Kleiderbügel:

und diesen auf der Maschine gestrickten Socken aus selbstgefärbter Wolle:

machten sich auch diese komischen Doppelsocken

auf den Weg nach Bonn. Sie wurden ineinander gekrempelt und an eine Hüttenschuhsohle angenäht:

und zu guter Letzt wurde der rechte Schuh noch markiert:

mit einem Frosch, na klar.

Mir haben die Doppelsocken besonders Spaß gemacht, die Umsetzung von der Idee zu den Fertigen Schuhen, das Ausprobieren und Berechnen. Das Stricken auf der Maschine in einem Teil hintereinander weg war dann gar nicht mehr so schwer. Der äußere Teil in dunkelblau ist 4 Maschen weiter als der innere Teil in hellblau, so passen beide Teile perfekt ineinander.  Und um den Schuhcharakter zu erreichen hat die Innensocke 68, die Außensocke 72 Maschen. Die Näharbeiten dann hat meine Mutter übernommen und so entstanden richtig schön warme Hüttenschuhe – und falls sie so nicht gefallen, kann die Sohle auch wieder abgetrennt werden und man hat dicke Couchsocken.

Die Doppelsocken stricke ich auf jeden Fall noch einmal für mich und den Rest der Familie.

 

 

Ärmel Nr. 1 der unfotografierbaren Sprössling-Jacke ist fertig, bei Ärmel Nr. 2 fehlt nur noch die Armkugel.

Hier das Muster im Detail, leider stimmen die Farben nicht. Ich fürchte, wer jemals die richtigen Farben sehen will, muss mich besuchen ;o)

Und der lila Topflappen für die Schwiegermutter hat ein rosa Pendant bekommen:

Die Maschinensocken Nr. 55 – diesmal Sneaker aus Baumwollgarn, leider mit Knoten – sind frisch von der Maschine gehüpft:

So, und weiter geht’s. Einen schönen Feiertag euch allen.

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