Hier hatte ich ja schon meine Wollbeute aus dem Dänemarkurlaub vorgestellt. Mittlerweile habe ich das Tuch angestrickt. Die dänische Anleitung war verständlich, auch wenn das Muster doch etwas anspruchsvoll ist. Allein fast 500 Maschen anzuschlagen und sich nicht zu verzählen ist schon eine Leistung. Die ersten Reihen im Muster ergeben schon die ersten Blümchen, daran habe ich gefühlt ewig gestrickt, aber jetzt läuft es. Mittlerweile ich ein Knäuel verstrickt. Ich bin von dem Garn sehr angetan, da brauch ich auf jeden Fall nochmal Nachschub.

Wegen einer Unsicherheit im Muster hatte ich die Designerin Bente Geil angeschrieben, es erfolgte eine rasche und nette Klärung.

Muster: Blomsterskrud von Bente Geil

Garn: 4 x 50 Gramm Geilsk Tynd Uld in Farbe 3, einem Petrolton

Nadel: 3,5

Die Nichte kaufte eine Häkelpackung. Der Anfang war schon kompliziert, also packte ich alles ein um mal eben schnell den Hund für den Großneffen zu häkeln.

Nun ja, der Inhalt der Packung war nicht wirklich zu gebrauchen. Bei dem Preis war auch nichts anderes zu erwarten, also habe ich die Originalwolle, die Häkelnadel, also quasi alles, was in der Packung war, entsorgt und mit eigenem Material losgehäkelt. Insgesamt 13 Teile, die dann auch noch zusammengenäht werden wollten.

Bei den Schuhen, dem Herz auf dem Pulli und den Ärmelmanschetten habe ich dann ein paar Einsparungen vorgenommen ;o)

Der Hund ist ja ganz süß geworden, aber so schnell muss ich das nicht nochmal haben.

 

Ich glaube ja, ich bin derzeit die tollste Supertante und Supergroßtante der Welt ;o)
So langsam habe ich es drauf, die Hosen nähen sich mit der Overlockmaschine wirklich gut, es geht schnell und sie sind supersüß. Der Großneffe wächst ja auch noch wie Unkraut. Also gab es Hosennachschub, diesmal hauptsächlich aus Sweatstoff und in Größe 68. Wieder nach dem Schnitt von Nähfrosch, Babyhose RAS.

Brot backen

Das Brotbackbuch geistert durch das Internet. Klar musste ich das auch haben. Ich bekam es von Büro zum Geburtstag geschenkt.
Ich war neugierig, denn der Autor bäckt – für mich recht unorthodox – mit nur 0,5 Gramm Hefe ein richtiges Brot. Die Internetgemeinde bäckt das sogar meist im gusseisernen Topf.

Das war mein erstes Brot, ein Joghurtbrot, sehr lecker.

Es ist noch ein wenig hell, was zwei Ursachen hat:

Der von mir gekaufte gusseiserne Topf hat innen eine helle Emaillebeschichtung. Das war nicht so clever, aber ein neuer Topf ist schon bestellt. Und – mein Herd lügt bei der Temperaturanzeige ein wenig. Auch das ist leicht zu beheben, ich muss die Temperatur eben höher drehen und mit Temperaturkontrolle backen.

Mittlerweile ich habe neben dem Joghurtbrot, noch ein Dinkelbrot und ein Buttermilchbrot gebacken, die sind allesamt einfach lecker. Und man weiß, welche Zutaten man verwendet hat. Keine Emulgatoren, Farb- und Konservierungsstoffe.

Und wer jemals Angst vor Hefeteig hatte, muss man nicht, hier gelingt wirklich alles.

Mittlerweile hat der Autor noch ein Sauerteig-Brotbackbuch herausgebracht. Das wünsche ich mir dann als nächstes.

Der Autor führt übrigens auch ein Blog mit vielen Rezepten.

 

Das Abo ist auch wieder wunderschön. Ich kann gar nicht sagen, welches Knäuel mir am besten gefällt. Für mich habe ich erstmal das grüne gewickelt, pink und blau gehen an die Nichte und ihren Freund.

Ende September war das Berliner Wollefest. Puhh, war das wuselig, es gab viel zu sehen, viel zu kaufen und ich habe viele bekannte und unbekannte Stricker(-innen) gesehen und getroffen. Schön war’s und beim nächsten Mal bin ich gern wieder dabei.

Ein wenig Beute habe ich auch:

Sockengarn von Ponderosa

und Wollmeisengarn in DK-Stärke für eine Herbstjacke

Gut gefallen habe mir auch die vielfach angebotenen und derzeit brandaktuellen „speckled“ Garne. Auf deutsch gesprenkelt. Viele Färber machen da wirkllich wunderschöne Garne. Ich habe schon ein paar im Auge, mal gucken …. ;o)

Für den Großneffen habe ich ein paar Hosen genäht. Nach dem Schnitt von Nähfrosch – Babyhose RAS – entstanden zuerst drei Hosen in Gr. 62. Das warem meine ersten Babyhosen. Die sahen von innen noch nicht so toll aus, und hatten auch von außen qualitätstechnisch Luft nach oben ;o) Ich hatte die Bündchen noch mit elastischen Stichen der normalen Nähmaschine und zwei Nähten an den Body genäht.

Die Nichte fand sie dennoch toll, allerdings waren sie ein wenig zu lang. Also neuer Versuch, gleich Größe, nur die Beine 3 cm kürzer. Und diesmal habe ich alles mit der Overlockmaschine genäht, das sieht nun auch von innen toll aus.

Für den Winter habe ich noch Sweatstoff mit Kindermotiven bestellt, da gibt es nochmal dickere Hosen. Nähe macht Spaß und man ist so schön schnell fertig.

Diese Wolle (Sisu) habe ich auch im Dänemarkurlaub gekauft, in einem kleine Wolleladen im Nachbarort, der leider Ausverkauf hatte. Die Anleitung ist von Sandnes und ich stricke mit dem Originalgarn.

Die Jacke ist noch nicht ganz fertig, einige Details der Füchse (Augen, Füße) müssen noch aufgestickt werden. Und auch die Knöpfe sind nur draufgelegt.

Ich habe die kleinste Größe gestrickt, aber die war für ein Alter von 2 Jahren. Also mal schauen, wann die Jacke wem passt.

Unseren Urlaub im September verbrachten wir wieder einmal in Dänemark, diesmal nicht auf Bornholm sondern im Mutterland ;o), in Vejlby. Das ist in der Nähe von Lemvig/Thyboron /Vrist, direkt am Meer, also dort, wohin wir am liebsten fahren.

Unser Haus stand direkt auf den Dünen, die Aussicht und die umlaufende Terrasse waren toll. Allerdings ist man den Naturgewalten wesentlich mehr ausgesetzt, als zwischen den Dünen. Bei heftigen Seewind rüttelte es allerdings an allen Seiten des Hauses und der Wind blies fast bis ins Bett.

Wir hatten einige sehr schöne Tage dabei, man konnte auf der Terrasse sitzen und am Meer spazierengehen. Und wir hatten ein paar regnerische und windige Tage, aber das gehört ja so zu Dänemark.

Natürlich habe ich Wolle gekauft. Zuallererst gab es in Ringköbing zwei riesige Käuel Kauni-Lace. Ich werde aber wohl keine Tücher stricken sondern Pullover.

 


Kauni Lace


Kauni Lace

 

Dann waren wir wieder in der Henrichsens Uldspinderis Fabriksudsalg in Skive, Midtjylland. Diesmal habe ich mich ein Garn in DK Stärke entschieden und ein einfädiges Dochtgarn.

Und zum Geburtstag gab es dann noch einen Strickanleitung samt Wolle, ausgesucht in einem tollen Laden in der Nähe von Sondervig/Kloster/Ringköbing.

Also alles in allem ein toller Urlaub mit reichlich Beute. Viele dänische Produkte und vor allem den Fisch vermisse ich jetzt schon.

In ravelry bin ich über ein Projekt gestolpert, bei dem Wollmeise Lace mit Leinengarn gemeinsam verstrickt wurde. Das wollte ich auch mal probieren. Die Garnmischung hat den Vorteil, dass man mit einem Lace für einen Pullover auskommt und noch dazu ein Projekt in DK-Stärke suchen kann. Das wiederum heißt, dickere Nadeln und schnelle Fertigstellung.

Bei mir wurde es Lotta. (ravelry-Link)

Gestrickt habe ich aus Wollmeise Lace in der Farbe Delphin und litauischem Leinen von Lityarn in Mittelblau. Die beiden Farben passen noch nicht einmal so 100%ig zusammen, sehen aber zusammen verstrickt richtig toll aus. Das Leinen verleiht dem Pulli einen leichten Glanz und der Griff ist super.

Und – nebenbei bemerkt – die Anleitung ist auch toll und – wie ich meine – ein klein wenig unterschätzt. Ich stricke selten so richtig nach einer Anleitung. Meist ist ja doch das Eine oder andere abzuändern, aber hier musste ich das nicht. Die Anleitung passte gut zum Garn und entsprach auch vom Schnitt her meinen Wünschen. Lediglich die Bündchen habe ich anders gestaltet.

Der Garnverbrauch lag jeweils bei ca. 250 Gramm.

Ich stricke die Garnmischung auf jeden Fall noch einmal, bzw. werde ich auch weitere Versuche mit einem Faden Wollmeise Lace und einem Faden anderes Garn machen.

« Older entries