von Atelier Alfa aus der Kollektion Greenhouse knits #3

Ich bin ganz verliebt, obwohl ich zugeben muss, dass die Wolle ein wenig das Muster frisst. Aber egal, ich brauchte Handstulpen zum meinen schon lange fertigen Nuvem-Tuch und zu meinen beiden Patentmützen in dieser Farbe (Wollmeise Tambopata). Diese Anleitung hier gefiel mir richtig gut, weil die Stulpen so schön lang sind und an kalten Tagen fast bis zum Ellenbogen wärmen.

Ich habe die Anleitung ein wenig angepasst, Größe L gestrickt und ein paar Abnahmen weggelassen. Beim Stricken habe ich immer wieder anprobiert.

Und – das war die erste Anleitung, die ich nicht lieber nach Charts gestrickt habe. Ich habe tatsächlich nach den ausgeschriebenen Reihen gestrickt und fand das einfacher Ich fand das Zählen im Chart umständlicher, ich staune selbst über mich.

Garn: Wollmeise Twin Tambopata
Nadeln: 2,5 für die Bündchen und 3,0 für den Rest
Verbrauch: 90 Gramm

Das Tuch ist fertig. Ich bin ganz verliebt, ein Dreieckstuch, nicht zu klein,  und vor allem bin ich von der Wolle angetan. Ich liebe reine Wolle, diese hier ist fein und kuschlig, hachz. Das war bestimmt nicht das letzte Projekt aus der Geilsk-Tynd Uld.

Jetzt werde ich das Tuch mal waschen und ein wenig spannen. Es ist noch Wolle übrig, so dass ich überlegen kann, oben noch eine Kante oder einen ICord dranzustricken.

Insgesamt habe ich 3,5 Knäuel von dem Garn verbraucht.

Das Muster habe ich nach der dänischen Anleitung gestrickt. Die Anleitung war gut verständlich, allerdings ist der Rapport falsch markiert. Wer das nachstricken möchte, sollte die Reihe 27 im Rapport weglassen.

Man beginnt das Tuch am unteren Rand mit knapp 500 Maschen und ganz vielen Blümchen. Die ersten Reihen dauern ewig. Aber wenn man sich da durchgebissen hat, kann man danach die Blümchen wirklich im Schlaf stricken.

Anleitung: Blomsterskrud von Bente Geil
Garn: Geilsk Tynd Uld
Nadelstärke: 3,5 mm

… ist verstrickt:

Richtig angetan bin ich von dem grün-lila Knäuel in der Mitte links und dem pinken rechts unten.

 

… diesmal mit Sauerteig.

Den muss man natürlich erstmal ansetzen. Es gibt diverse Anleitungen, ich habe es nach dieser hier gemacht. Für den Ansatz braucht man 3 Tage lang 10 Gramm Mehl und 20 Gramm Wasser, für den 4. Tag nur noch 10 Gramm Mehl. Ich habe Roggenvollkornmehl verwendet. Am 5. Tag kommt der Ansatz in den Kühlschrank. Das Abwarten war schon recht schwierig, war ich doch neugierig, wie das erste Brot gelingt.

Aus diesem Buch habe ich mir ein Roggenmischbrot ausgesucht. Den Teig habe ich gestern angesetzt, das Kneten ist ganz schöne Schwerarbeit. Ich habe nur ein Handrührgerät, das war schon an der Leistungsgrenze. Was mir auffiel, war der Geruch des Sauerteiges, der erinnerte mich an Bäckereien aus Kindertagen. In den alten Backstuben roch es immer leicht säuerlich und es war warm.

Der Teig reifte die letzte Stunde in einem Gärkorb, damit sieht die Oberfläche ein wenig geriffelt aus, was mir sehr gut gefällt. Der Teig ist insgesamt viel fester als der Teig der Hefebrote, und ein wenig klebrig. Ich habe den Teig bemehlt und diesmal in einem schweren schwarzen Gusstopf gebacken.

Also nun:

Ich finde, es sieht richtig toll aus.

 

Hier hatte ich ja schon meine Wollbeute aus dem Dänemarkurlaub vorgestellt. Mittlerweile habe ich das Tuch angestrickt. Die dänische Anleitung war verständlich, auch wenn das Muster doch etwas anspruchsvoll ist. Allein fast 500 Maschen anzuschlagen und sich nicht zu verzählen ist schon eine Leistung. Die ersten Reihen im Muster ergeben schon die ersten Blümchen, daran habe ich gefühlt ewig gestrickt, aber jetzt läuft es. Mittlerweile ich ein Knäuel verstrickt. Ich bin von dem Garn sehr angetan, da brauch ich auf jeden Fall nochmal Nachschub.

Wegen einer Unsicherheit im Muster hatte ich die Designerin Bente Geil angeschrieben, es erfolgte eine rasche und nette Klärung.

Muster: Blomsterskrud von Bente Geil

Garn: 4 x 50 Gramm Geilsk Tynd Uld in Farbe 3, einem Petrolton

Nadel: 3,5

Die Nichte kaufte eine Häkelpackung. Der Anfang war schon kompliziert, also packte ich alles ein um mal eben schnell den Hund für den Großneffen zu häkeln.

Nun ja, der Inhalt der Packung war nicht wirklich zu gebrauchen. Bei dem Preis war auch nichts anderes zu erwarten, also habe ich die Originalwolle, die Häkelnadel, also quasi alles, was in der Packung war, entsorgt und mit eigenem Material losgehäkelt. Insgesamt 13 Teile, die dann auch noch zusammengenäht werden wollten.

Bei den Schuhen, dem Herz auf dem Pulli und den Ärmelmanschetten habe ich dann ein paar Einsparungen vorgenommen ;o)

Der Hund ist ja ganz süß geworden, aber so schnell muss ich das nicht nochmal haben.

 

Ich glaube ja, ich bin derzeit die tollste Supertante und Supergroßtante der Welt ;o)
So langsam habe ich es drauf, die Hosen nähen sich mit der Overlockmaschine wirklich gut, es geht schnell und sie sind supersüß. Der Großneffe wächst ja auch noch wie Unkraut. Also gab es Hosennachschub, diesmal hauptsächlich aus Sweatstoff und in Größe 68. Wieder nach dem Schnitt von Nähfrosch, Babyhose RAS.

Brot backen

Das Brotbackbuch geistert durch das Internet. Klar musste ich das auch haben. Ich bekam es von Büro zum Geburtstag geschenkt.
Ich war neugierig, denn der Autor bäckt – für mich recht unorthodox – mit nur 0,5 Gramm Hefe ein richtiges Brot. Die Internetgemeinde bäckt das sogar meist im gusseisernen Topf.

Das war mein erstes Brot, ein Joghurtbrot, sehr lecker.

Es ist noch ein wenig hell, was zwei Ursachen hat:

Der von mir gekaufte gusseiserne Topf hat innen eine helle Emaillebeschichtung. Das war nicht so clever, aber ein neuer Topf ist schon bestellt. Und – mein Herd lügt bei der Temperaturanzeige ein wenig. Auch das ist leicht zu beheben, ich muss die Temperatur eben höher drehen und mit Temperaturkontrolle backen.

Mittlerweile ich habe neben dem Joghurtbrot, noch ein Dinkelbrot und ein Buttermilchbrot gebacken, die sind allesamt einfach lecker. Und man weiß, welche Zutaten man verwendet hat. Keine Emulgatoren, Farb- und Konservierungsstoffe.

Und wer jemals Angst vor Hefeteig hatte, muss man nicht, hier gelingt wirklich alles.

Mittlerweile hat der Autor noch ein Sauerteig-Brotbackbuch herausgebracht. Das wünsche ich mir dann als nächstes.

Der Autor führt übrigens auch ein Blog mit vielen Rezepten.

 

Das Abo ist auch wieder wunderschön. Ich kann gar nicht sagen, welches Knäuel mir am besten gefällt. Für mich habe ich erstmal das grüne gewickelt, pink und blau gehen an die Nichte und ihren Freund.

Ende September war das Berliner Wollefest. Puhh, war das wuselig, es gab viel zu sehen, viel zu kaufen und ich habe viele bekannte und unbekannte Stricker(-innen) gesehen und getroffen. Schön war’s und beim nächsten Mal bin ich gern wieder dabei.

Ein wenig Beute habe ich auch:

Sockengarn von Ponderosa

und Wollmeisengarn in DK-Stärke für eine Herbstjacke

Gut gefallen habe mir auch die vielfach angebotenen und derzeit brandaktuellen „speckled“ Garne. Auf deutsch gesprenkelt. Viele Färber machen da wirkllich wunderschöne Garne. Ich habe schon ein paar im Auge, mal gucken …. ;o)

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