Auch wenn die Babys im Sommer geboren werden, sie brauchen doch warme Füße. Und so habe ich aus einem Knäuel heller Wolle 4 Paare Babysocken gestrickt, in mini und Supermini. Mein kleinstes Sockenbrett hat Größe 16 und da passen diese Söckchen sehr locker drauf.

Vermutlich reicht das Knäuel noch für ein weiteres Paar, denn ein Babysockenpaar wiegt gerade mal 18 Gramm. Aber ich hatte keine Lust mehr. Lieber mach ich noch Socken in anderen Farben.

Aber diese sind schon sehr süß:

 

Schon lange wollte ich meinen Bestand an Kniestrümpfen aufstocken. Ich habe schon oft welche gestrickt, aber nur 2 Paare für mich. Das war während der kalten Tage recht wenig und so habe ich mich heute an die Maschine gesetzt und 2 Paare gestrickt. Eigentlich geht das flott, wenn beim Umhängen alle Maschen auf den Nadeln bleiben.

Die Wolle der blauen Kniestrümpfe ist ein Fehlkauf, im Shop sahen die Farben wie dunkelblau und weinrot aus und gefielen mir gut miteinander. Angekommen ist dann türkis/pinke Wolle. Aber da ich unbedingt etwas kurz musterndes haben wollte, habe ich nicht reklamiert. Die Wolle war auch recht schnell ausverkauft, vielleicht hat der Shop sich auch mit der Farbnummer vertan. Auf jeden Fall sind die Strümpfe sehr schön warm.

Ich habe nach meiner bewährten Kniestrumpfanleitung gestrickt und lediglich das Bündchen oben verlängert:

 

die türkis/pinken Kniestrümpfe
Anschlag 90 Maschen und 60 Reihen Bündchen,davon 30 Reihen MW 3,75 und 30 Reihen MW 4

dann auf rund hängen, dass rechts das Bündchen offen ist, (dabei 2 Maschen zusammenhängen = 88 Maschen, 44 Maschen auf jedem Bett

80 Reihen (40 Runden) mit MW 5,75
dann Abnahmen in jeder 8. Reihe bis Rz 177, die Ferse und der Fuß hat dann insg. 62 Maschen

dann 66 Reihen (=33 Runden) ohne Abnahmen stricken,

dann umhängen, dass die Abnahmen nicht mehr an der Seite sondern in der Mitte sind und Ferse und Fuß wie gewohnt

die roten Kniestrümpfe
70 Reihen Bündchen, sonst genauso wie oben

 

Wolle :
je 2 Knäuel Four Seasons Gründl Hot Socks Vamos Farbe 552 (die roten) und Lana Grossa Meilenweit Aspen Farbe 1905 (die blauen)

Ein Knubbelchen wollte ich schon immer mal stricken. Und da ist es:

Ja, nun, so richtig angetan bin ich nicht. In der Anleitung hat es nämlich Knoten in den Armen, den Beinen und der Mütze. Das funktioniert hier nicht, vermutlich weil ich zu fest stricke. Na egal, vielleicht erfreut udn tröstet es trotzdem jemanden.

Wolle: Wollmeise Palomino und Versuchskaninchen (Okzident?)
Nadel 2,5
Füllwatte für den Kopf
Anleitung: Knubbelchen von petzi888 (ravelry-Link)

Da werfen so einige Ereignisse ihre Schatten voraus:

In der Familie wird es im Sommer Zuwachs geben, gleich 2 Babys haben sich angekündigt. Klar, dass es da ein paar selbstgemachte Dinge gibt. Diese Schuhe habe ich schon mehrfach gestrickt. Die bunten sind oben haben Neugeborenengröße, die unteren habe ich ein wenig vergrößert. Ich bin ja ein Fan von zweifarbigem Patent und das hier ist ein schönes und effektvolles Einsteigerprojekt.

 

Wolle Wollmeise Twin, Matha, Wolke, Gänsefüßchen und Maus jung
Nadelstärke 2,5
Gewicht ca. 22-25 Gramm pro Paar
Muster: Blue Steps, freie Anleitung über das Blog von Strickhasi/Regina Willer

Die Bilanz des Sockenjahres 2016 ergab, dass ich rund 100 Sockenpaare gestrickt habe. Mir ist dabei vernünftige Wolle und ordentliches Handwerkszeug wichtig. Wenn man am falschen Ende spart, macht man die Arbeit doppelt. Ich schrieb ja schon desöfteren, dass ich nur Markensockenwolle verstricke, ich habe und trage noch einige Socken von 2006/2007, bislang sind mir kaum Socken kaputt gegangen.

Da ich diese riesige Sockenanzahl ja nicht nur für mich stricke, sondern sehr oft Socken verschenke oder das eine oder andere Auftragspaar stricke habe ich mir nur Sockenbretter in allen Größen gekauft. Zum einen kann ich damit gut erkennen, ob ich mir nicht so geläufige Größen auch wirklich getroffen habe, zum anderen sind die super zum Fotografieren der fertigen Socken:

 

 

7 bunte Sockenpaare in den Größen 25 – 35 gehen an die die Kinderpalliativstation in Göttingen

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Meine Weihnachtsgrüße blieben im WordPress Update stecken. Aber egal, ich wünsche mit unserer wunderschönen Fensterdeko eben eine schöne letzte Woche des Jahres 2016.

Die Verena 2016 kam Anfang der Woche hier an und seitdem grübele ich, ob ich der Redaktion schreibe, oder nicht. Ich habe es getan, denn ich finde, die Zeitschrift verschaukelt die Handstrickerinnen ein wenig.

Meinen Mailtext habe ich unten angehängt, mal schauen, was passiert.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin ein großer Fan (und Abonnent) der Zeitschrift Verena. In der neuesten Ausgabe sprang mir sogleich die Fair-Isle-Strecke, d.h. die Modelle von Anna Maria Busch ins Auge. Allerdings ist den Modellen Pullover Caroly, Tuch Marte, der Jacke Mary, Cowl Jessy, dem Tuch Birthe und dem Pullover Helle-Maren schon von weitem anzusehen dass sie eben nicht „in einer echten Fleißarbeit“ hergestellt wurden, sondern mit der Strickmaschine. Die Anleitung besagt, dass man den Pullover und die Jacke in Einzelteilen, also Vorderteil und Rücken nacharbeiten soll, auf so eine Idee würde keine Handstrickerin kommen, im Übrigen auch  nicht auf die angegebenen Maschenprobe von 33 Maschen und 35 Reihen mit 3er Nadeln.

Bei Caroly werden Garne mit unterschiedlicher Lauflänge (400 m/100 Gramm und 300 m/50 Gramm) miteinander verstrickt, das ist beim Handstricken auf jeden Fall problematisch und wird nicht zu dem gleichmäßigen Ergebnis wie auf den Fotos führen.

Das Tuch Marte „belohnt uns auch für die Geduld“ ist da eher fehl am Platze, denn so ein Tuch hat man – abgesehen von der Kante –  in kurzer Zeit auf der Maschine gefertigt. Selbst die Kante, könnte man je nach Perfektion der Strickerin gut in Einzelteilen auf der Maschine stricken und dann mit dem Tuch vernähen oder dranstricken.

Ich finde, die Anleitungen und die Fotos gaukeln den Handstrickern eine Perfektion und ein Ergebnis vor, was beim Handstricken nicht erreicht werden kann.

Ich finde maschinengestrickte Sachen in der Zeitschrift gar nicht schlecht, und würde mir eine Anleitung für die Maschinenstricker wünschen. Es gibt nämlich eine Menge Leute, die diese Modelle mit der Maschine nacharbeiten würden.

Für die Handstricker wäre ein fairer Hinweis angebracht, dass das Modell mit der Maschine gestrickt ist, denn man sieht es ja eh.

Das vielleicht als Anregung für künftige Hefte.

Viele Grüße aus Berlin

S.B.

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Ich wurde gefragt, ob ich gern Garn der Firma ONline testen und vorstellen möchte, speziell ging es um Sockenwolle. Klar, das mach ich gern. Zum einen habe ich gerade das 85. Sockenpaar in diesem Jahr gestrickt, zum anderen bin ich ja der Meinung, dass Sockenwolle vielfach unterschätzt wird. Es gibt sie mittlerweile in so vielen Varianten, mit Merino, mit Baumwolle, mit Cashmere, mit Seide … viel zu schade, um daraus nur Socken zu stricken.

Und so habe ich meine demnächst geplanten Projekte, die sich zum Garntest eigneten, vorgeschlagen – Socke, Babyhose, Cowl, Babydecke oder einen Pullover

Die Wahl fiel schnell auf einen Cowl und eine Babydecke. Für den Cowl suchte ich mir ein ganz besonderes Garn aus, und zwar ONline Linie 2 Supersocke Silk. Solch Garn hatte ich bisher noch nicht verarbeitet und das weckte meine Neugier.

Nun denn, der Cowl ist fertig. Ich bin mit der Wahl sehr zufrieden. Gestrickt habe ich mit der Maschine, bzw. mit 2 Maschinen. Das Bündchen und die Streifen sind mit der Duo 80 gestrickt, ab Lochmuster dann mit der Brother KH 892. Die Wolle ist sehr weich und fluffig, aus diesem Grunde habe habe ich das Garn beim Wickeln gleich ein wenig paraffiniert. So erwischt die Maschine beim Stricken immer den ganzen Faden und das Garn läuft viel leichter durch die Fadenspannung.

Den Cowl habe ich so geplant, dass er zwar einfach über den Kopf gezogen werden kann, aber auch zur Hälfte zusammengefaltet wie ein Rollkragen getragen werden kann, je nach Lust sieht man dann entweder das graue Lochmuster oder das blaugraue Streifenmuster außen. Das Bündchen bildet jeweils einen schönen warmen Abschluss am Hals.

Die Länge beträgt 52 cm, die Breite (dehnbar) 27 cm.

Einzig kleiner Wermutstropfen: Ich war beim Wickeln kurz über meine blauen Finger erschrocken und befürchtete, dass das Garn beim Waschen Farbe abgibt. Aber alles gut, die vorsichtshalber mitgewaschenen Farbfangtücher blieben weiß. Gerade bei einem Cowl ist es ja wichtig, dass nichts an den Hals der Trägerin abfärbt.

Fazit:
Ich mag die seidige Sockenwolle und kann mir diese Wolle auch gut für andere Dinge als Socken vorstellen, und zwar:

  • aufgrund der Schwere und des Falls des Garns für Tücher
  • aufgrund des Falls und der edlen Optik und der Haptik für Pullover und Jacken
  • aber eben auch für Kleinteile, Handstulpen und Cowls
  • aber für Socken ist das Garn natürlich Luxus pur.

 

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ONline Linie 2 Supersocke Silk
Farbe 005 blue und 028 grey

von www.trendgarne.de

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unverpackt

Frau Kitty-Koma schreibt hier über Plastiktüten, Unverpackt-Läden, Netze und Dederon-Beutel. Und ganz ehrlich, das Thema regt mich aktuell auch auf.

Ich habe immer ein/zwei Einkaufsbeutel dabei und bin fast immer mit einem Rucksack unterwegs. Stauraum für Einkäufe und Spontankäufe ist somit vorhanden. Ich bin kein Fan der Rossman-Beutel, zum einem bekommt man sie zwar aus der Mini-Verpackung raus, aber kaum wieder hinein, zum anderen finde ich den Schnitt und vor allem den Stoff nicht optimal. Ich mag eher die klassischen Beutel und verwende am liebsten diese DM-Beutel von Manomama.

Wobei die Manomama-Beutel aus meiner Sicht noch verbesserungsfähig sind:

Es nervt der Henkel. Da sind diese Riegel, d.h. die Henkel sind im engen Zickzack-Stich angenäht und basta. Als Schneider- und Schneidermeisternichte bin ich da sicherlich vorbelastet, aber so näht man keine Henkel an. Klar, das optimiert Prozesse, aber wenn der Beutel voll ist, sieht man das Dilemma. Das Gewicht wird nicht verteilt sondern hängt an genau 2mm Stoff auf jeder Seite. Und dann ist da noch der Aufdruck „hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“. Echt jetzt. Mensch bin ich auch, wenn ich anderswo einkaufe, oder was will mir der Spruch sagen? Beides geht also gar nicht und ich bin eigentlich jedes Mal versucht, die Henkel abzutrennen und andere Henkel anzunähen, und zwar richtig, mit einer Naht im Viereck mit einem Kreuz in der Mitte, so wie das Haus vom Nikolaus ohne Dach.

Aber ich schweife ab. Ich habe also immer 2 Beutel und eine Rucksack dabei, Sie erinnern sich ?

Ich gehe also ins Kaufhaus, zu Karstadt, um ein paar Dinge zu kaufen. Das mache ich nicht oft, aber ab und zu braucht man ja mal etwas. Ich suche u.a. eine bürotaugliche Hose. Schnell werde ich fündig. Ich schleppe also einen Businessanzug von S.Oliver, eine Jeans, einen Pulli, zwei Shirts zur Kasse. Ich zahle knapp 300 EUR und jetzt kommt’s:

Kassiererin: „Möchten Sie eine Tüte für 20 Cent?“

Ich habe jetzt folgende Alternativen:

  1. Ich sag, ja gern und zahle angesichts der Kaufsumme auch noch diese 20 Cent.
  2. Ich stopfe alles in Rucksack und Beutel und nehme in Kauf, dass zu Hause alles verknautscht ist und Reste von den zuvor gekauften Zwiebeln und anderen Dingen an den neuen Kleidungsstücken hängen.
  3. Ich raste gepflegt aus und wähle dann Nr. 1 oder Nr. 2.

Um es kurz zu machen, ich wählte Nr. 3 in Kombination mit Nr. 2.

Liebe Firma Karstadt!

Bei allem Verständnis für das plötzlich aufgeflammte Umweltbewusstsein und die freiwillige Selbstverpflichtung, keine Plastiktüten mehr kostenlos abzugeben. Ist das euer Ernst, dass man, wenn man um die 300 EUR ausgibt, gefragt wird, ob man die Kleidungsstücke lose nach Hause tragen möchte? Wie wäre es denn mit einer Papiertüte oder einem Stoffbeutel? Oder wie wäre es, auf die 20 Cent zu verzichten, denn Plastiktüten sind ja offentlichtlich noch da, irgendwie. Viele Kunden werden die 20 Cent einfach abnicken und damit ist die ganze Aktion verlogen, ich hoffe ihr merkt das irgendwann.

 

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