… oder schöner Stricken.

Seit einiger Zeit geistert ja die Werbung für diesen Reihenzählerring durch ravelry. Reihenzähler gibt es ja viele, aber war von dem Ring sofort überzeugt, so dass ich mir einen in den USA bestellt habe. D.h. zwischen Entschluss und Bestellung lagen doch ein paar Wochen so dass die Farbe meiner Wahl (Regenbogen) ausverkauft war. Egal, letztlich bin mit dem schwarzen sehr zufrieden.

Für mich strickt es sich mit dem Ring super. Ich kann den Counterring betätigen ohne abzusetzen, d.h. ich bleibe im Strickfluss und das Garn verbleibt auf dem fadenführenden Finger. Das geht mit anderen Reihenzählern vielleicht auch, ich habe noch so einen kleinen mit Digitalanzeige, der auf den Daumen kommt, aber der ist recht klobig und der Sitz auf dem Daumen gefällt mir nicht so gut..
Der Counterring ist wie ein Ring, der stört schonmal nicht, wenn man ihn auf dem Finger hat. Ich habe z.B. gestern den ganzen Tag den Ring nicht abgenommen und auch alles andere mit dem Ring erledigt, ich finde den Ring auch recht chic ;o)
Und viele andere Reihenzähler, z.B. der grüne oder der rote von Clover sind mir zu umständlich, dass ich ehrlich gesagt immer mit Bleistift und Papier, d.h. einer Strichliste gearbeitet habe oder die Reihen auf der Vorlage abgestrichen habe.
Mit dem Counterring habe ich außerdem noch die Ärmel einer Babyjacke mit Abnahmen gestrickt und gerade ist ein Tuch in Reihen in Arbeit. Auch da finde ich das Stricken vor allem flüssig und unkompliziert. Heute habe ich den Ring sogar an der Strickmaschine benutzt, es waren Abnahmen zu fertigen, 5x jede Reihe und dann 5x jede zweite Reihe, ein klarer Fall für den Ring. Früher hätte ich eine Strichliste geführt.

Für mich ist der Ring am praktikabelsten, aber wie das immer so ist, letztlich muss das jeder für sich herrausfinden.

 

Hier stricke ich mit Ring ein Ärmelbündchen:

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Nach einer Anleitung, eigentlich für Legwarmer, entstanden diese Stulpen. Ich habe diese bei ravelry mit genau der gleichen Wolle gesehen und war schockverliebt. Also habe ich den KG-Schlitten angeworfen und die Stulpen nachgestrickt:

Der Elektroschlitten schummelt immer bei den Reihenzahlen, ab und zu verstellt sich die Anzeige für den 10er-Schritt mit, wenn nur eine gestrickt wird, aber ich habe es anhand des Farbverlaufes gemerkt und korrigieren können.

Die Wolle ist aus dem Opal Abo September 2016, udn ging als Fresh & Juicy Cremige Beere Farbe 9362 in Serie

Die Stulpen wiegen 68 Gramm

Der Pulli war ja im Januar schnell auf der Maschine gestrickt, zur Fertigstellung fehlte allerdings die Zeit. Nun ist er fertig und passt super:

Wolle: Wollmeise Pure

selbst ausgerechnete Strickmaschinenanleitung Raglanpullover

gestrickt auf der Passap Duo80, MW 7

 

Das Jäckchen war schnell gestrickt. Ich finde, Wollmeise Oohhm ist eine tolle Babyfarbe, nicht zu babyblau, nicht zu kräftig. Die Knopfauswahl gestaltete sich ein wenig schwierig, aber wie das immer so ist, im Urlaub fanden sich schöne passende Knöpfe:

Anleitung: Sunnyside (ravelry-Link)

Wolle: Wollmeise Twin Farbe Oohhm

 

Gestrickt wird hier noch fleißig, nur das Bloggen schleift gerade ein wenig ;o)

Zuallererst sind hier Mützen nach der Anleitung Quynn (ravelry-Link) entstanden, ich habe 6fach Sockenwolle verwendet und so eine größere Größe (mit 84 Maschen) gestrickt. Ich bin gespannt, ob die Mützen – wie geplant – im Winter passen.

Dazu gibt es passende Handschuhe, im ersten Winter noch ohne Daumen und ob da noch eine Kordel drankommt, sollen die Mütter am Wochenende entscheiden. Ich habe bewusst eine neutrale Farbe gewählt, denn ich finde die Kindersachen eh schon alle sehr bunt gemustert und vielleicht bringen die Teile ein wenig optische Ruhe ins Outfit.

Die Handschuhe sind nach der Anleitung Lilly No-Thumb mittens (ravelry-Link) gefertigt.

Eine Mütze wiegt 30 Gramm, ein Handschuh 12 Gramm.

Wolle: Regia 6-fach Nautica Farbe 6066

Gestern schrieb ich ja kurz, dass ich letztens Addi-Colibri Stricknadeln gekauft habe. Hier sind sie also:

Kunterbunt, jede Nadel hat eine andere Farbe. Und die Nadeln haben zwei verschiedene Spitzen, eine längere spitze und eine kürzere stumpfe. Hier der Vergleich:

Und ja, kann man machen. Ich empfinde das nicht als Innovation, die Farben sogar eher verwirrend. Und die Spitzen – ich weiß nicht. Ich habe Socken mit den Nadeln gestrickt und es war okay, aber ich habe nicht bewusst darauf geachtet, die eine oder die andere Seite der Nadeln zu benutzen. Und ganz ehrlich, wenn ich extra spitze Nadeln brauche, würde ich mir ein entsprechendes Nadelspiel kaufen. Also die Colibri-Nadeln sind für mich eine nette Spielerei.

 

Als keine Spielerei dagegen – obwohl auch richtig schön bunt – empfinde ich die Zing-Nadelspiele von KnitPro. Das sind derzeit meine Lieblingsnadelspiele und ich habe letztens so ziemlich alle oft verwendeten Größen neu gekauft. Die alten Prym-Nadelspiele sind nicht mehr vollständig und teils richtig verbogen, so dass eh eine Neuanschaffung angesagt war. Von einigen Stärken habe ich sogar beide Längen gekauft, da ich auch größere Teile, z.B. Ärmel gern mit einem Nadelspiel stricke.

Bei den Zing-Nadeln haben die verschiedenen Nadelgrößen verschiedene Farben. Einziger Kritikpunkt – gleiche Farben liegen zu dicht zusammen, so sind die 3,0er und die 3,25 Nadeln (beide grün) abends schwer zu unterscheiden, und auch die 2,5 er und die 2,75 Nadeln sind beide im rotorangen Bereich farblich recht dicht beieinander, aber gut, irgendwas ist immer. Die Spitze ist übrigens schön spitz, ich mag das. Die Nadeln sind aus Aluminium und recht leicht. Beim ersten Stricken sind die Nadeln noch etwas stumpf, das ändert sich aber nach wenigen Runden.

Ach ja, und preiswerter sind die Zing-Nadeln auch ;o)

Ich hatte mir letztens vor dem Stricktreff (mangels eingepacktem Strickzeug) unterwegs ein Knäuel Austermann 6fach Sockenwolle und die neuen Addi Colibri Stricknadeln gekauft und irgendwie auch mal wieder Lust auf Mustersocken.

Die Austermann-Wolle finde ich ja eh toll, allerdings sind die Bezugsmöglichkeiten in Berlin da eher mau. Zu den Nadeln schreibe ich mal einen eigenen Beitrag, hier nur soviel, die Colibri Nadeln haben zwei verschiedene Spitzen und jede Nadel des Nadelspiels hat eine andere Farbe. Da ich die Nadeln nur in 20cm Länge kaufen konnte, habe ich zu Hause gleich auf kürzere Nadeln gewechselt, und zwar auf ein Zing-Nadelspiel (auch dazu demnächst mehr).

Jedenfalls bin ich bei der Mustersuche auf diese tolle Seite mit vielen schönen Sockenmustern gestoßen, vielleicht ist da auch etwas für euch dabei.

Ich stricke die Eni-Socken und habe das Muster der dicken Wolle angepasst. Ich habe 56 Maschen statt 64.

Die Brother KH 341 ist eine Reisemaschine, und so kam sie zwar in einem riesigen Karton aus Holland zu mir, ausgepackt ist sie eher ein Zwischending zwischen Reisetasche und Handtasche. Das Nadelbett ist aus Plastik was sie recht leicht macht, aber stricken kann sie wie eine richtig große Maschine und sie hat sogar einen eingebauten Schnittleser. Der Schlitten hat die N und die H Position für verkürzte Reihen und sogar eine Intarsienstellung.

Am letzten Wochenende in Klein-Nordende habe ich die Maschine erstmalig ausgepackt und in Betrieb genommen, vor mir hatte noch niemand damit gestrickt.

Und ein erstes fertiges Projekt gibt es auch schon:

 

Eine Monsterbukse aus Opal-Abo Sockenwolle (Dez. 2016)  für’s Enkel- oder Nichtenkind. Im Moment hadere ich noch ein wenig, die Zähne und Augen aufzusticken. Mir ist das zu albern, aber mal schauen was die künftigen Mütter sagen. Vielleicht sticke ich dann doch noch.

Diese unscheinbaren Socken beinhalten zwei Premieren für mich. Zum einen habe ich die Socken mit der Maschine begonnen und zwar von der Spitze her. Soweit ist das noch nichts Neues, aber ich habe die Spitze als Ferse gestrickt, eine Socke hat sozusagen 2 Fersen. Ob mir das gefällt weiß ich noch nicht, aber ich wollte das zumindest mal probiert und verstanden haben. Irgendwie fehlen mir die Abnahmestellen in der Optik und beim Tragen.

Und das geklappte Bündchen habe ich mit der Hand gestrickt und zwar im Mosaikmuster. Das kannte ich noch nicht. Im Endeffekt sind das Hebemaschen auf einem Gestrick bei dem man immer eine Runde rechts und eine Runde links strickt. Man sieht das Muster nicht auf den ersten Blick sondern je nach Perspektive mal besser und mal schlechter. Aber es strickt sich sehr flüssig und einfach. Mosaikmuster stricke ich bestimmt noch mal.

 

Die Variante mit dem umgeklappten Bündchen fiel mir recht spät ein, eigentlich sieht das Muster eine normal Socke vor. Das gefiel mir aber nicht und so habe ich wieder geribbelt und mich für die Klappvariante entschieden. Und jetzt bin ich zufrieden.

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Aber natürlich stricke ich auch große Sachen, sogar ganz große, nämlich eine Tunika oder einen langen Pullover. D.h. gestrickt war er recht schnell auf der Maschine, das Zusammennähen dauerte ein wenig. Wegen der Bündchenlösungen war ich lange ratlos. Das ursprünglich favorisierte Industriebündchen hätte den den Pulli und vor allem die Ärmel viel zu lang gemacht und die Wolle hätte eh nicht gereicht.  Ein umgenähtes Bündchen mag ich nicht und so habe ich überall zwei runden 2rechts/1 links drangestrickt und abgekettet, eigentlich nur, damit sich das Ganze nicht rollt.

 

Wolle: Wollmeise Twin in Ebenholz und Golden Pear.

Der Pulli gefällt mir richtig gut, so dass ich noch andere Farbkombis  udn eine kürzere Version im Kopf habe.

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